ZEITRÄUME BASEL – BIENNALE FÜR NEUE MUSIK UND ARCHITEKTUR

13.–22.9.2019
ZEITRÄUME BASEL – BIENNALE FÜR NEUE MUSIK UND ARCHITEKTUR

… erste ausgewählte Festival-Highlights im September

Sa 14.09.2019, 15:00 & 16:00–18:00
Die Schönheit steht der Revolution nicht entgegen
Premierenauftakt

Gespräch zu Al gran sole carico d’amore
Theater Basel
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Sa 14.09.2019, 19:30 (Premiere)
Fr 20.09.2019, 19:30
Al gran sole carico d’amore

Szenische Aktion von Luigi Nono
Theater Basel
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So 15.09.2019, 10:00–13:00
Revolutionsfrühstück

Gespräche zu Al gran sole carico d’amore
Musik-Akademie Basel, Klaus Linder Saal
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So 15.09.2019, 14:00 (Premiere)
15.–21.09.2019 (weitere Vorstellungen)
Rohrwerk. Fabrique sonore

Konzert + Installation
Kunstmuseum Basel, Hauptbau, Innenhof
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So 15.09.2019, 19:00
Wir sind Meer

Basel Sinfonietta
Konzert
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So 22.09.2019, 20:00 & 22:00
Ivan Wyschnegradsky: La Coupole

Klang Farben Raum
Konzert
Markthalle Basel
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BIENNALE FÜR NEUE MUSIK UND ARCHITEKTUR
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zeitraeumebasel.com

Ausgewählte Festival-Highlights

Der Countdown läuft: 12 Wochen vor Festivaleröffnung und 48 Tage vor Kartenverkaufsbeginn verraten wir erste Highlights der dritten Festivalausgabe: Ein 45 Meter hoher Klangturm wird im Innenhof des Kunstmuseums auf einer kleinen Spitze balancieren. Der vor 75 Jahren vollkommen utopische Klang-Farben-Raum von Ivan Wyschnegradsky wird in der Kuppel der Markthalle erstmals realisiert. Das Pulitzer- und Grammy-Preisträgerwerk Become Ocean von John Luther Adams schafft zur Saisoneröffnung der Basel Sinfonietta einen Klangraum zum Eintauchen. Und die Schweizer Erstaufführung der Revolutionsoper Al gran sole carico d’amore von Avantgarde-Pionier Luigi Nono eröffnet die Opernsaison des Theater Basel.

Vom 13. bis 22. September 2019 stehen an zahlreichen Orten in und um Basel zahlreiche Neuproduktionen und Uraufführungen auf dem Programm. Gemäss dem Festivaltitel Der gemeinsame Raum stehen Begegnungsorte rund um Architektur und Musik im Mittelpunkt. Für Formenvielfalt sorgen neben Konzerten auch Stadtspaziergänge, Mitmach-Aktionen, eine Ausstellung, eine interaktive Klang-App, ein Festivalpavillon mit zahlreichen Aktionen, Gespräche u. v. a..

Tatsächlich herausragend wird er sein, der Klangturm im Innenhof des Kunstmuseums Basel (Hauptbau). Dass die 45 Meter hohe Konstruktion gut eine Woche lang bespielbar, hörbar und für alle erlebbar wird, dafür sorgt seit zwei Jahren das Team des Projekts Rohrwerk. Fabrique sonore. Neben dem Genfer Architekturbüro Made in sind u. a. zahlreiche KomponistInnen, MusikerInnen, Fachleute aus Instrumenten- und Bühnenbau an der Entwicklung beteiligt. Zugänglich ist Rohrwerk. Fabrique sonore während der Öffnungszeiten des Museums sowie im Rahmen von Konzerten.

Luigi Nonos Al gran sole carico d’amore eröffnet am 14. September die Basler Opernsaison. Mit namhaften SolistInnen, einem hochkarätigen künstlerischen Team  um Jonathan Stockhammer (Musikalische Leitung) und Sebastian Baumgarten ( Inszenierung) und einem ausführlichen Rahmenprogramm (in Kooperation mit ZeitRäume Basel, der Paul Sacher Stiftung und der Hochschule für Musik FHNW / Musik-Akademie Basel) erlebt der revolutionäre Stoff im Rahmen des Festivals seine Schweizer Erstaufführung.

Tags darauf, am 15. September, startet auch die Basel Sinfonietta im Rahmen von ZeitRäume Basel in die neue Saison: Das Konzert Wir sind Meer thematisiert Wasser, Fluss und Ozeane – in John Luther Adams immersivem Raum-Orchester-Werk Become Ocean ebenso wie in dem Auftragswerk REIN der Schweizer Komponistin Katharina Rosenberger.

Den Festivalabschluss macht am 22. September die multimediale Produktion La Coupole in der Markthalle. Die Koproduktion von Verein Zwischenzeit und ZeitRäume Basel ermöglicht den Versuch, das 1943 entstandene Projet de la mosaïque lumineuse de la coupole du temple (Lichtkuppel-Farbstudien) des russisch-französischen Visionärs Ivan Wyschnegradsky erstmals Realität werden zu lassen. Mit sechs mikrotonal gestimmten Konzertflügeln und acht Videoprojektoren wird die Markthalle bei freiem Eintritt in einen Klang-Farben-Raum verwandelt.

Erstmals lädt auch eine Vortragsreihe der VHS BB ein, einige musikalische Grenzgänger der Biennale im Vorfeld näher kennenzulernen. Der Kurs umfasst vier Vorträge zwischen 26. August und 16. September, Anmeldung bis 19. August unter vhsbb.ch

Das Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt fördert zeitgenössische Musik aller Bereiche und ihre pädagogische Vermittlung.

Das thematische Spektrum reicht von der Tradition der kompositorischen Avantgarde über Klangkunst, Performance, Neue Medien und grenzüberschreitende Konzepte bis zur Improvisation, zum Jazz und zur Musik der Jugendkulturen.

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