25.-26. Februar – Symposium »Neue Musik in postkolonialer Transformation«

Symposium »Neue Musik in postkolonialer Transformation«
Sometimes you only have to listen

25.-26. Februar

Das Ensemble Ascolta lädt in Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude zu einem zweitägigen Symposium ein, das künstlerische Positionen der europäischen Avantgarde mit globalen Perspektiven in Dialog bringt.

Wie können kollektive, transtraditionelle Schaffensprozesse künstlerisch gestaltet werden? Welche alternativen Werkbegriffe entstehen? Wo steht der Diskurs heute, wo er die Szene erreicht – aber scheinbar noch nicht durchdrungen hat und ein politischer Backlash spürbar wird?

Künstler*innen, Komponist*innen und Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Kontexten kommen zusammen, um diesen Fragen in einem offenen, musikalischen Raum zu begegnen. Das Symposium fragt nach der Rezeption afrodiasporischer Neuer Musik im deutschsprachigen Raum, nach der kolonialen Geschichte von Tonaufnahmen und alternativen Zeitkonzepten jenseits westlicher Linearität, nach praktischen Erfahrungen kollaborativer Musikarbeit.

Mit dabei sind u.a. Harald Kisiedu, Christian Grüny, meLê yamomo, Ketan Bhatti, Simoné Goldschmidt-Lechner (Solitude-Alumna 2024), Kaan Bulak sowie die aktuellen Solitude-Stipendiaten Julio Cann Gonzáles und Peter Okotor.

In Vorträgen, Live-Thinking-Gesprächen, Panels und musikalischen Beiträgen werden Möglichkeiten künstlerischer Transformation erprobt – als Begegnung auf Augenhöhe, im Zeichen von gegenseitigem Lernen.

Das Symposium findet in deutscher und englischer Sprache statt.
(Live-Übersetzung mit dem KI-Tool Wordly)

Das Symposium wird gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

https://www.akademie-solitude.de/de/event/symposium-neue-musik-in-postkolonialer-transformation/

 

Das Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt fördert zeitgenössische Musik aller Bereiche und ihre pädagogische Vermittlung.

Das thematische Spektrum reicht von der Tradition der kompositorischen Avantgarde über Klangkunst, Performance, Neue Medien und grenzüberschreitende Konzepte bis zur Improvisation, zum Jazz und zur Musik der Jugendkulturen.

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