„jazzbrauchtdialog“ der DJU und Koalition der Freien Szene Ffm

 

Die DJU – die Interessenvertretung der Jazzmusiker:innen auf Bundesebene – startet unter dem Schlagwort bzw. Hashtag #jazzbrauchtdialog eine Aktion, um mit politisch Verantwortlichen in den Bundesländern ins Gespräch zu kommen:

Es ist höchste Zeit, über Verbesserungsansätze und Zukunftsperspektiven zu sprechen. Denn, wenn der Krise am Ende etwas Gutes abgewinnen werden soll, dann hoffentlich zumindest das: Ein gestärktes Bewusstsein für den gesellschaftlichen Stellenwert von Kunst und Kultur, und ein besseres Verständnis für die Lebens- und Arbeitsrealität von Jazzmusiker*innen und anderen Kulturschaffenden.


Gemeinsam wurde mit den Jazzverbänden aus den Bundesländern und Metropolregionen die Aktion #jazzbrauchtdialog gestartet. Unter diesem Hashtag werden ab sofort Jazzmusiker*innen und politische Mandats- und Entscheidungsträger*innen in ganz Deutschland zum Dialog aufgerufen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Lebens- und Arbeitsrealität von Jazzschaffenden während der Corona Pandemie und darüber hinaus zu schaffen, um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln

Ziel ist es, dass möglichst viele Abgeordnete in Bundes- und Landtagen, in Kreis-, Stadt- und Gemeinderäten, in Rathäusern und Kulturämtern, in Stadtverwaltungen und Ministerien einen lebendigen Eindruck von der vielfältigen Szene bekommen – und ein vertieftes Verständnis der existentiellen Notlage, in der sich viele befinden!

Unter www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog sind neben einem Briefentwurf zur Kontaktaufnahme auch grafische und textliche Vorlagen zur Unterstützung der Aktion zu finden.

Weitere Informationen dazu unter www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog

 

In Frankfurt haben sich bereits ein Jahr vor der Pandemie Protagonisten aus den Bereichen Bildende Kunst und klassische Musik zusammengetan, um gemeinsam ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten: Koalition Freie Szene Ffm nennt sich dieser Zusammenschluss, der sich genreübergreifend für die Belange freier Künstler in und um Frankfurt einsetzen möchte. Das Positionspapier mit einigen interessanten Zahlen und Statistiken findet ihr nach dem Klick als PDF.

www.koalition-freieszeneffm.de

Das Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt fördert zeitgenössische Musik aller Bereiche und ihre pädagogische Vermittlung.

Das thematische Spektrum reicht von der Tradition der kompositorischen Avantgarde über Klangkunst, Performance, Neue Medien und grenzüberschreitende Konzepte bis zur Improvisation, zum Jazz und zur Musik der Jugendkulturen.

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