Call for Proposals – Unsterbliche Ideen für ewiges Leben

Einsendeschluss: 31.07.2020

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 10:00 – 16:00 Uhr; Schader-Forum, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt

Die Sehnsucht nach dem ewigen Leben:

Schon die alten Ägypter glaubten an ein ewiges Dasein nach dem Tod. Ob Zombies, Dracula oder Lord Voldemort – die Filmindustrie ist fasziniert von Fluch und Segen des ewigen Lebens. Der Begriff der Unsterblichkeit geht auch in der Wissenschaft und der Literatur weit über Visionen von Nano- und Biotechnologie, künstlicher Intelligenz und Gentechnik, Kryonik und Robotik hinaus.

Wie und vor allem wann lässt sich Unsterblichkeit erlangen? Während Worte und Taten (un)merklich zum Weltgeschehen beitragen, geht unser verwesender Körper in ewige Naturkreisläufe ein. Manchen ist das nicht genug, sie suchen weitere Wege um ewig zu sein. Mit Blick auf Platon, Shakespeare oder Einstein scheinen zumindest Ideen unsterblich zu sein. Und wenn gewisse zeitlos gültige Naturgesetze technisch umgesetzt werden können, ist ein genetisch ewiges Leben viel-leicht auch buchstäblich möglich.

 

Die Schader-Stiftung und die TU Darmstadt laden euch zu einem „Marktplatz der unsterblichen Ideen für ewiges Leben“ ein. Ziel der geplanten Veranstaltung ist Wissenschaftskommunikation und ein spielerischer Wettbewerb, der zu einem intellektuellen Abenteuer einlädt und dabei unsterbliche Ideen für ein ewiges Leben archiviert. Doch ohne eure Ideen geht es nicht!

 

Gesucht werden:

Philosoph*innen und Schulklassen, Biowissenschaft und Elektrotechnik, Transhumanismus und Architektur, Literaten und Bestattungsunternehmer*innen,

Sportler*innen und Musiker*innen und viele andere, mit Konzepten zu ewigen Ideen und Unsterblichkeit “.

  • Was ist das für eine Sehnsucht nach Unsterblichkeit?
  • Was sind die tragenden Ideen zum ewigen Leben?
  • Welche Haltung sollte man dazu haben und welche

Ansätze sind vielversprechend?

  • Welche Visionen wolltet ihr schon immer spinnen?

 

Marktplatz der Ideen:

An verschiedenen Stationen werden wir uns unterschiedlichen Zugängen widmen, diskutieren und weiterdenken. Ähnlich einem Marktplatz oder einer Agora herrscht dabei ein buntes Treiben. Mit spielerischem Ernst soll jede Station zum Verweilen einladen – ca. 30 Minuten wird das Publikum an jeder Station zuhören und diskutieren.

 

Kriterien:

Die Auseinandersetzung mit dem Thema!

Grenzen sind dabei kaum gesetzt, ob Fachvorträge auf der Seifenkiste, audiovisuelle Präsentationen, Experimentiertische oder künstlerische Workshops.

Reicht eure Proposals ein!

  • Titel und Mitwirkende (Name, Organisation)
  • Zielsetzung / Beschreibung (max. 500 Wörter)
  • ggf. Fotos / Bilder / Proben
  • Benötigte Präsentationsmaterialien/-fläche

Bis zum 31. Juli 2020 könnt ihr eure ewigen Ideen unter email hidden; JavaScript is required einreichen. Die Benachrichtigung über eure Teilnahme an der Veranstaltung am 28. Oktober bekommt ihr bis zum 15. August 2020.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projekts „Eternal Cell“ der Förderlinie „Leben!“, das von der VolkswagenStiftung unterstützt wird. Hintergrund und Anlass für diese Auseinandersetzung bietet ein biowissenschaftliches Forschungsvorhaben der TU Darmstadt gemeinsam mit der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene, in dem Zellen ohne Replikation hergestellt werden. Untersucht wird unter anderem ob solche Zellen potentiell ewig leben.

Ansprechpartner:

Schader-Stiftung:

Laura Pauli, email hidden; JavaScript is required

Technische Universität Darmstadt:

Prof. Dr. Johannes Kabisch, Prof. Dr. Alfred Nordmann

 

Noch bis zum 31. Juli 2020 können unsterbliche Ideen unter email hidden; JavaScript is required eingereicht werden. Weitere Informationen s.u. oder im Blogbeitrag „Wie lange hält die Ewigkeit?“ auf dem schaderblog.

Das Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt fördert zeitgenössische Musik aller Bereiche und ihre pädagogische Vermittlung.

Das thematische Spektrum reicht von der Tradition der kompositorischen Avantgarde über Klangkunst, Performance, Neue Medien und grenzüberschreitende Konzepte bis zur Improvisation, zum Jazz und zur Musik der Jugendkulturen.

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