"Arbeitsgemeinschaft Musik - Szene
- Spiel in Ostwestfalen-Lippe e.V."
www.ag-musik-owl.de
Offene Angebote
MUSIKALITÄT UND ENTWICKLUNG
"IST MEIN KIND MUSIKALISCH?"
Bedeutung der Musik für die Entwicklung des Kindes
Wie bleibt ein Kind "musikalisch"?
Wodurch wird ein Kind "unmusikalisch"?
Was bedeutet Musik für die emotionale, intellektuelle und soziale
Entwicklung des Kindes?
Worauf können, worauf sollen Eltern achten?
Inwieweit kann im Elternhaus zur Musikalisierung des Kindes beigetragen
werden?
Was können Eltern falsch machen?
Eine Beratungs-, Informations- oder Seminarveranstaltung mit erprobten
und gut umsetzbaren praktischen Anregungen für Eltern, künftige
Eltern
und ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter.
Leitung: Peter Ausländer
Ort: nach Wunsch
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
"ICH BIN MIR NICHT SICHER, OB DAS ALLES
IMMER SO RICHTIG IST - ABER DEN KINDERN MACHT'S SPASS."
Musik im Kindergarten
Was bedeutet Musik für die emotionale, intellektuelle und soziale
Entwicklung der uns anvertrauten Kinder?
Inwieweit werden wir mit unserem Können und mit unseren Angeboten
dieser Bedeutung gerecht?
Tragen wir bei zur Musikalisierung unserer Kinder?
Oder bringen wir den Kindern, ohne es zu wollen, etwas Falsches bei?
Eine Beratungs-, Informations- oder Seminarveranstaltung mit erprobten
und gut umsetzbaren Anregungen für Erzieherinnen und Erzieher, Kinder-pflegerinnen
und Kinderpfleger, Therapeutinnen und Therapeuten.
Als Folgeveranstaltungen können bei Bedarf Praxisseminare zu folgenden
Schwerpunkten vereinbart werden:
- Sprechen und Singen im kreativen Zusammenspiel;
- 'interessante' Bewegungsspiele und 'geeignete' Tänze;
- Herstellung elementarer Geräusch-, Klang- und Tonerzeuger, Experimente
zu den physikalischen Grundphänomenen der
Schallentstehung, Instrumente erfinden - Instrumente ausprobieren - Musik
erfinden;
- Klingende Sachen ("Lauschzeug") und Hörspiele;
- Musikalische Erlebnisräume und 'Klanggärten' (Ideen und Konzepte,
handwerkliche Ausführung) für unsere Einrichtung.
Leitung: Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Wunsch an anderen Orten in NRW
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
"IN DIESEM ALTER KOMMT ES JA NOCH NICHT
SO SEHR DARAUF AN - ODER?"
Musik in der Grundschule
In dem Seminartitel stecken zwei Fragestellungen:
Was bedeutet die Musik für die emotionale, intellektuelle und soziale
Entwicklung der Kinder?
Und: Inwieweit wird die Grundschule - auch im Bereich der außerunter-richtlichen
Angebote an Nachmittagen - dieser Bedeutung gerecht?
Wir befassen uns mit dem komplexen Begriff der 'Musikalität'.
Und wir werden in einer Art Analyse oder Bestandsaufnahme zu klären
versuchen, ob und inwieweit die Grundschule zur 'Musikalisierung' von
Kindern beiträgt bzw. beitragen kann.
Wir werden uns mit der Frage befassen, ob es sich um eine Art Natur-gesetzlichkeit
handele, wenn Kinder in der Grundschule "falsch" singen,
oder ob die Kinder so singen, wie man es ihnen beigebracht hat.
Und wir werden uns mit dem Problem der Hörgewohnheiten und des 'musikalischen
Geschmacks' auseinandersetzen.
Eine Beratungs-, Informations- oder Seminarveranstaltung mit erprobten
und gut umsetzbaren Anregungen für Grundschullehrerinnen und -lehrer
und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Offenen Ganztagsgrundschule.
Als Folgeveranstaltungen können bei Bedarf Praxisseminare zu folgenden
Schwerpunktbereichen vereinbart werden:
- Sprechen und Singen,
- Tanzen und rhythmische Bewegungsspiele,
- Instrumentalspiel und Experimentieren mit Schallerzeugern,
- Lauschzeug und Instrumentenbau,
- Einrichtung von musikalischen Erlebnisräumen und Klanggärten.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Wunsch an anderen Orten in NRW
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
GRUNDLAGEN UND BEGINN
Was ist "richtig" für das Kleinkind?
Spiel-, Werk- und Übungsangebote, die dem auditiven Neugierverhalten
und den Ausdrucksbedürfnissen des Kleinkindes entsprechen und ihm
Möglichkeiten eröffnen, sich mit seinen musikalischen Mitteln
ins Spiel
zu bringen.
Welche Voraussetzungen müssen gegeben, welche Bedingungen erfüllt
sein, damit ein Kind - spielend und übend - die faszinierende Welt
der
Klänge erkunden und erfahren kann?
Ist die "Dosierung" von Belang?
Singen, Tanzen, Spielen mit Lauschzeug und einfachen Instrumenten,
Basteln und Herstellen einfacher Klangerzeuger gehören dazu.
Zusammenspiel ist Ziel und Methode zugleich.
Eine Beratungs-, Informations- oder Seminarveranstaltung mit erprobten
und gut umsetzbaren praktischen Anregungen für Eltern und alle, die
im Bereich der Frühpädagogik tätig sind.
Leitung: Peter Ausländer
Ort: nach Wunsch
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
EXPERIMENTE
PERFORMANCE - IMPROVISATION - SZENE
Experimente, Übungen und Formspiele mit Elementen der Avantgarde
zwischen den Künsten. Grenzüberschreitungen und 'Unartigkeiten'.
Training von Courage und Intervention.
Für Projektgruppen mit mindestens zehn Teilnehmenden.
Leitung: Peter Ausländer, Friederike Koch, Simon Rummel
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach Dauer und verabredeter Service-Leistung
EXPERIMENTELLES MUSIKTHEATER
Nicht Oper - nicht Musical.
In Spielen und Übungen wird auf den Weg vorbereitet, der über
Improvisation und musikalisch-szenische Experimente zur Entwicklung von
originellen und eigenwilligen Bühnenstücken führt.
Provokation und Grenzüberschreitung gehören dazu.
Die Stücke werden zur Aufführungsreife gebracht.
Für Projektgruppen, die einmal etwas ganz anderes machen wollen (Mindestanzahl
10!).
Leitung: Peter Ausländer, Friederike Koch, Simon Rummel
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach Dauer und verabredeter Service-Leistung
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
LAUSCHSZENEN - HÖRTHEATER
Szenische Experimente mit klingenden Objekten
Am Anfang steht das Spielen und Experimentieren mit ausgesuchten Objekten.
Das Spiel wird belauscht, das Hörbare im Umgang mit den Gegenständen
nach musikalischen Kriterien geordnet, zugeordnet - komponiert.
Die mit der Erzeugung der Schalle verbundenen Handlungen werden nach Kriterien
des Bühnenspiels inszeniert.
Die aus dem Belauschen der Handlungen entwickelten Lauschszenen werden
zu Hörtheaterstücken ausgearbeitet.
Mikrophonie und Licht können bei Bedarf einbezogen werden.
Publikum kann eingeladen und gegebenenfalls auch ins Spiel gebracht werden,
wenn die Teilnehmenden dies wünschen.
Leitung: Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
HAUS(RATS)MUSIK
Von klingendem Zeug und Hausratsdingen zur Klanginstallation und Musikaktion
Performancekünstler/innen entwickeln mit den Teilnehmenden Spiel-konzepte
für ausgesuchte Räume, wobei vorhandene Bauteile, Türen,
Geländer, Rohre, Heizkörper und sonstige Einrichtungs- und Hausrats-
gegenstände ihren Klangeigenschaften gemäß zum Einsatz
kommen
sollen, kombiniert mit für die Aktion eigens installierten Geräten
und Klangerzeugern - eine "Haus(rats)musik" entsteht.
Denkbar sind ebenso auf Interaktionen ausgerichtete Installationen,
die für ein Publikum offen sind.
Öffentlichkeit kann eingeladen und ins Spiel gebracht werden.
Die Teilnehmenden können den Veranstaltungsort vorschlagen.
Leitung: Peter Ausländer und Helmut Bieler-Wendt
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
"APPETIT AUF KLÄNGE?"
Ein musikalisches Festmahl mit Tischtennisbällen, Kartenspielen,
(Schul)Alltagsgegenständen, Computermäusen, Sprungbrettern,
Klangwagen u. a.
Dinge des (schul)alltäglichen Lebens werden für musikalisch-theatralischen
Darbietungen genutzt und verfremdet.
Dabei ist die Computermaus genau so alltäglich wie eine Plasteflasche.
Akustische und elektronsiche Klangerzeugung werden gleichermaßen
in das Konzept einbezogen.
Könnt Ihr Euch vorstellen, mit Sperrholzplatten und Tischtennisbällen
einen Klangraum zu schaffen; auf Sprungbrettern des Sportunterrichtes
Töne zu erzeugen, mit präparierten Plasteflaschen ein Musikstück
aufzuführen; mit Computermäusen Sounds zu erzeugen und mit Klangwagen
spazieren zu gehen und dabei mithillfe von Richtungs- und Geschwindigkeitsverände-rungen
eine kleine musikalische Aufführung darzubieten?
Alles dies ist - in Verbindung mit sehr lustigen und interessanten Aktionen
- möglich.
Neugierig geworden ?
Dann lasst uns einen Termin verabreden!
Leitung: Erwin Stache
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
MIKRO-KLANGWELT
Entdeckungen und Experimente mit elektroakustischen Instrumenten
Ganz unterschiedliche natürliche und synthetische Objekte werden
zum Schwingen gebracht.
Über ihre Bestückung mit Kontaktmikrofonen oder magnetischen
Mikrofonen wird eine Klangwelt jenseits der menschlichen Hörschwelle
hörbar gemacht.
Es entsteht Neue Musik.
Die Mikrofone werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst hergestellt.
Die entstandenen Mikroschallerzeuger bleiben von daher im Besitz ihrer
Erfinder und können mitgenommen werden.
Leitung: Volker Staub
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
(beide in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und
Musikerziehung Darmstadt)
VIDEO-LIVE-MUSIK-LIVE-THEATER
Szenische Experimente mit Video-Live-Projektionen
Was die Kamera aufzeichnet, wird zeitgleich ins szenische Spiel gebracht.
Projektionstechniken ermöglichen das Improvisieren und Experimentieren
mit Videobildern.
Sie werden zu Elementen szenischer Ereignisse und wirken zusammen
mit den Bewegungen von Akteuren, mit Klängen und Objekten.
Auf Wunsch können ausgesuchte Arbeitsergebnisse öffentlich präsentiert
und/oder auf Video oder DVD festgehalten werden.
Leitung: Peter Ausländer, Norbert Kaase und Simon Rummel
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
"MUND-ART"
Dialekt - Zungenschlag - Sprechkunst - Mimik - Lippenstift - Piercing
- Zahnersatz - Maultasche...
Was ist gemeint?
Wir greifen auf, was sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter "Mund-Art"
vorstellen.
Keine Idee wird verworfen.
Das bringt mit sich, dass sehr unterschiedliche "Mund-Art"-Stücke
entstehen werden.
Sie werden sorgfältig ausgearbeitet und dann präsentiert.
Wie?
Als Vortrag, als Film, als Bild, als Ausstellung, als Hörspiel, als
Aktion, als Performance?
Leitung: Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
PRAXISFELD STUDIO
GRUNDLAGEN DER STUDIOTECHNIK FÜR
BANDS
Junge Bands und Musiker lernen, ihre Musik selber aufzunehmen
Ohne eine Demo-CD ist es für aufstrebende Musikgruppen fast unmöglich,
sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen.
Veranstalter verlangen eine Hörprobe, bevor sie der Band einen Auftritt
ermöglichen, für die Bemusterung von Plattenfirmen und Musikeragenturen
ist eine ordentliche Aufnahme ebenfalls unerlässlich.
Meist ist jedoch der Besuch eines professionellen Tonstudios nicht finanzierbar.
In diesem Workshop lernen die Musikerinnen und Musiker zunächst,
sich selbst und ihre Songs für die Aufnahmen vorzubereiten (Arrangement,
Instrumentierung, Sounds und Spieltechnik).
Danach stehen Grundlagen der Mikrophonierung, Verkabelung und Aufnahmetechnik
auf dem Programm.
Am Ende ist die Gruppe in der Lage, mit einem minimalen Budget und hauseigenen
Mitteln ordentliche Aufnahmen selbst zu bewerkstelligen.
Sebastian Friebe ist Co-Autor des "Band-Book" (erschienen im
PPV Medien Verlag) und schreibt für das Musikmagazin "Soundcheck".
Leitung: Sebastian Friebe
Ort: Jugendhof Vlotho
Denkbar wäre zum Beispiel ein Wochenendworkshop von Freitagnachmittag
bis Sonntagnachmittag.
Die Kosten würden dann - je nach vereinbarter Serviceleistung -
liegen bei
€ 80,-- für Jugendliche, in Ausbildung Stehende und derzeit
Arbeit
Suchende,
€ 90,-- für Erwachsene,
€ 110,-- bei Erstattung der Kosten durch die Entsendestelle
(inklusive Studionutzung)
Interessierte Bands oder Musikgruppen bitte anfragen!
SYNTHESIZER - SAMPLER - SEQUENCER:
WAS IST DAS UND WIE MACHT MAN DAMIT MUSIK?
Eine Einführung in die Welt der elektronischen Musikerzeugung
Wer auf "klassische" Weise ein Instrument gelernt hat, kann
sich nur schwer vorstellen, wie Jugendliche heute mit dem Computer Musik
machen - oft ohne schulmäßig erworbene musikalische Vorkenntnisse
und ohne ein "echtes" Instrument spielen zu können.
Womit wird hier Musik gemacht, wie funktioniert diese Musik und was verbirgt
sich hinter solch ominösen Bezeichnungen?
Wieso kann ein Computer überhaupt Musik machen und was bedeutet dieses
Gewusel auf dem Bildschirm? Was wird beim Synthesizer synthetisiert?
Und was hat ein Sequenzer mit Bach zu tun?
Auf diese und ähnliche Fragen sollen in diesem Grundlagenseminar
in leicht verständlicher Sprache Antworten gegeben werden.
Tatsächlich ist eine neue Generation von Musikinstrumenten entstanden,
die uns erhalten bleiben wird. Schon jetzt wird der größte
Teil der Musik für Film, Fernsehen und Hörfunk künstlich
produziert.
Von daher ist es angesagt, sich mit der elektronischen Musikerzeugung
zu beschäftigen, zumal wir wissen sollten, auf welche Weise sich
viele junge Leute mit Musik handwerklich auseinander setzen.
Das Seminar umfasst vier Themenbereiche:
1. Strom, Schall, Wellenformen, Obertöne
2. Geschichte des Synthesizers
3. Sampler und Sequenzer
4. Elektronische Musik
Nach Beendigung des Seminars kennt man sich aus in den Techniken der
elektronischen Schallerzeugung, hat eine konkrete Vorstellung von elektroni-schen
Musikinstrumenten und ihren Einsatzmöglichkeiten, weiß und
versteht, wie Jugendliche damit ihre Ideen realisieren.
Man verabschiedet sich gelassen von seinen Vorbehalten und Ängsten
- und ist bereit, sich Möglichkeiten, die in den Techniken der Elektronik
liegen, zu erschließen. Der Weg für eigene Experimente ist
offen.
Nach dem Lehrgang wird für weiterführende Fragen ein Internetforum
einge-richtet. Fortführende Seminare können vereinbart werden.
Leitung: Sebastian Berweck
Ort: Jugendhof Vlotho
Denkbar wäre zum Beispiel ein Wochenendworkshop von Freitagnachmittag
bis Sonntagnachmittag.
Die Kosten würden dann - je nach vereinbarter Serviceleistung -
liegen bei
€ 80,-- für Jugendliche, in Ausbildung Stehende und derzeit
Arbeit
Suchende,
€ 90,-- für Erwachsene,
€ 110,-- bei Erstattung der Kosten durch die Entsendestelle
(inklusive Studionutzung)
Interessierte bitte anfragen!
"ICH HÖRE, WOHIN ICH GEHÖRE"
Lauschskizzen - Hörbilder - Klanglandschaften
Über das gestaltende Umgehen mit den Geräuschen und Klängen,
die auf den Menschen in seinem engeren Umfeld alltäglich einwirken,
wird bewusst, wie sehr der emotionale Bezug zu dem Ort von akustischen
Gegebenheiten abhängt, die in der Regel jedoch nur unbewusst aufgenommen
werden.
Die nähere Umgebung wird lauschend erkundet, hörbare Ereignisse,
die charakteristisch sind für den jeweiligen Ort, werden digital
aufgezeichnet
(Minidisc oder Video) und dann am Computer bearbeitet, um anschließend
daraus ein "Hörbild" zu gestalten.
Solche "Hörbilder" werden dann jeweils von mehreren Beteiligten
gemeinsam in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht, zu "Klanglandschaften"
zusammenge-fügt (komponiert') und, wenn möglich und erwünscht,
öffentlich präsentiert. Gelungene Ergebnisse können als
CD oder DVD produziert und vervielfältigt werden.
Die Teilnehmenden lernen, Minidisc-Recorder, Videokamera und Computer
als Instrumente differenzierter Wahrnehmung und Darstellung zu nutzen.
Über gestalterische und studiotechnische Überlegungen kommen
sie zur Reflexion ihres Heimatgefühls und der Probleme, die im Zusammenhang
Beheimatungsprozessen auftreten, und schließlich zur Auseinandersetzung
mit der Frage ihrer kulturellen Zugehörigkeit und ihrer Identität.
Heimatsuchenden, Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund bietet
die Beteiligung an diesem Projekt möglicherweise eine besondere Chance
und entscheidende Hilfe im Zusammenhang mit ihrem Bemühen, heimisch
zu werden und den Wohnort als Heimat erleben zu lernen.
Hörbar machen, wohin man gehört - oder gehören will.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Mitarbeit: Helmut Bieler-Wendt
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
KLANGCOLLAGEN UND LIVE-ELEKTRONIK
Die Teilnehmenden werden zunächst in die Grundlagen der Aufnahmetechnik
und die Bedienung eines Mischpultes eingeführt.
Dann geht es um "musikalische Feldforschung" beim Sammeln von
Klängen, Stimmen und Geräuschen aus der näheren Umgebung.
Es folgt das Abmischen' verschiedener musikalischer Schichten.
Zuletzt werden Klangcollagen und Musikstücke - mit oder ohne Einbezug
von
Musikkonserven - erarbeitet, wobei die Einbindung von live-elektronischen
Elementen und von Live-Musik einen besonderen Reiz bietet.
Für eine technische Grundausstattung ist gesorgt.
Teilnehmer, die tragbare Aufnhamegeräte wie MP3-Player und Kassetten-rekorder
besitzen, sollten diese dennoch (mit passenden Kabeln) mitbringen.
Leitung: Volker Staub
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
KLANGERFAHRUNG / MUSIKERLEBNIS
LAUSCHZEUG
Lauschen - Hören - Gestalten
Durch die Allgegenwart von Musik verliert diese ihren Ereignischarakter
und wird - im Überfluss vorhanden - überflüssig.
Was nicht mehr aufmerken lässt, verdient keine Aufmerksamkeit.
Wir verschaffen uns Ruhe.
Und wir schalten ab. Vor allem die Geräte!
Aufmerken lässt uns jetzt der Klang, den wir selbst verursachen.
Wir erfinden, erproben und bauen Spielzeug, das durch Berühren oder
einfaches Handhaben zum Klingen kommt: Lauschzeug.
Wir verwenden dieses Lauschzeug im Zusammenspiel.
Wir bringen es mit in unsere Gruppen, führen es vor, führen
es ein, bauen
es nach, halten Lauschstunden ... und erleben Musik.
Leitung: Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Sevice-Leistung
KLANGDAUERN UND STILLE
Hörtheater - Meditation - Klangfeier
Entwicklung, Erarbeitung, Inszenierung und Aufführung eines Hörtheaters.
Die Erfahrung von Ruhe und Stille ist die Basis, die Übung von Sammlung
und Konzentration geht dem voraus.
Klangquellen werden im Raum verteilt, Klänge bewegen sich durch den
Raum, Klangdauern und Pausen werden im Zusammenhang mit räumlichen
Abständen erlebt ...
Je größer der zur Verfügung stehende Raum ist, desto größer
kann die Anzahl der Zuhörenden sein. Mehrere hundert Personen sind
denkbar. Besonders geeignet sind Turnhallen, Aulen, Festsäle, Treppenhäuser
und Flure und natürlich Kirchen.
Leitung: Peter Ausländer
Orte: verschiedene und Jugendhof Vlotho (Studio)
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Leistung
KLANGGÄRTEN UND KLANGERLEBNISRÄUME
Räume, Plätze, Anlagen werden zu Versuchsfeldern musikalischer
Wahr-nehmung und musikalischen Erlebnisses.
Sie können konzipiert sein als Versuchsanordnungen zu den Grundphäno-menen
von Schallentstehung (analog), sie können ausgestattet sein mit phantasievollen
Geräusch- und Klangerzeugern und Installationen enthalten, die effektvolle
synthetische Klänge hervorbringen (digital), sie können aufge-teilt
sein in Bereiche, die zu Spiel und Interaktion auffordern, und Bereiche,
in denen man zur Ruhe kommt, verweilt und lauscht.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Institutionen, in denen ein Klangraum
eingerichtet oder ein Klanggarten angelegt werden soll, erarbeiten mit
unserem Team einen auf die jeweiligen räumlichen Bedingungen bezogenen
und den Nutzern entsprechenden Entwurf.
Die Installationsteile können - auch unter Mitwirkung von Kindern
und Jugendlichen - in unseren Werkstätten gebaut werden.
Unser Team kann bei der Ausführung und Installation vor Ort helfen.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho und vor Ort
Kosten: je nach verabredeter Dauer, Service-Leistung und Materialaufwand
- bitte erfragen!
I. MIKROINTERVALLE
AUF SELBSTGEBAUTEN INSTRUMENTEN
Die Arbeit beginnt in der Werkstatt mit der Erfindung, der Konstruktion
und dem Bau von Instrumenten, auf denen Mikrointervalle gespielt werden
können.
Die Entwicklung und kompositorische Ausarbeitung von mikrotonalen Stücken
schließt dann an.
Es entsteht Neue Musik'.
II. MIKROINTERVALLE UND MIKROTONALITÄT
AUF TRADITIONELLEN INSTRUMENTEN
Über Hörerfahrungen im mikrotonalen Bereich werden musikalische
Ideen entwickelt, so dass Konzepte, Formpläne oder Kompositionen
für traditionelle Instrumente entstehen können, die dann ausgearbeitet,
einstudiert und auf Wunsch im Tonstudio aufgezeichnet werden.
Die beiden Seminarangebote sind als zweiteiliger Kurs denkbar, aber auch
als Einzelveranstaltungen möglich.
Die Teilnahme am zweiten Seminar setzt allerdings voraus, dass man ein
Melodieinstrument spielen kann.
Leitung: Volker Staub
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
"WOHIN SOLL ES GEHEN?"
Entdeckungsreisen durch die Welt der Musik
Wer sich auf Entdeckungsreisen in die Fremde begibt, ist darauf eingestellt,
Fremdem zu begegnen.
Um zurechtzukommen, müssen sich die Reisenden auskennen lernen,
müssen sich das Fremde vertraut machen.
Wohin soll es gehen? Nach Indien? In die Mongolei? Zu den Indios?
Nach Australien? In die Türkei?
Oder auf eine "Zeitreise" - zurück ins Mittelalter? In
die Antike?
Die Reisenden lernen Musiken fremder Regionen und vergangener Zeiten kennen,
erfahren, welche zum Teil sehr eigenartigen Instrumente zu welchen gelegentlich
recht sonderbaren Anlässen gespielt werden, dürfen diese Instrumente
sogar in die Hand nehmen und selbst ausprobieren.
Für die Entdeckungsreisen durch die Welt der Musik' steht die
umfangreiche
Instrumentensammlung "Musica Curiosa" in Vlotho zur Verfügung.
Eine Exkursion zum Klangpark Vlotho, in dem sich u. a. Klangobjekte
nach
Entwürfen von Hugo Kükelhaus und die 'Witterungsinstrumente'
von Volker
Staub befinden, kann das Programm ergänzen.
Leitung: Tina von Behren-Ausländer und Peter Ausländer
Ort: Vlotho (Musica Curiosa) oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach Aufwand und Dauer
Als Halbtags- oder Tagesveranstaltung möglich - Termine nach Vereinbarung
Kosten und Teilnahmebedingungen bitte erfragen!
SCHALLERZEUGER - KLANGERLEBNISRÄUME -
MUSIKAKTIONEN
Einführung in die experimentelle Musik
Ein Seminar für experimentierfreudige Einsteiger, die als Komponisten,
Instrumentenbauer oder Ausführende Kind unserer Zeit sein wollen.
- Schallerzeuger:
Aus überall zur Verfügung stehenden und einfach zu bearbeitenden
Materialien (Pappe, Kunststoff, Sperrholz, Gummi, Draht, Kordel usw.)
werden Schallerzeuger hergestellt und erprobt. Es entstehen Grundtypen
zu den uns allen bekannten Musikinstrumenten.
- Klanginstallationen und Klangerlebnisräume:
Aus gut klingenden Fundsachen werden Klanginstallationen errichtet, daneben
Ideen entwickelt und anhand von Modellen Konzepte erarbeitet für
die Einrichtung von Klangerlebnisräumen und die Gestaltung von Klanggärten.
- Klangaktionen:
Unter Verwendung der im Seminar entstandenen Schallerzeuger und Installationen
werden Musikstücke nach Regelsystemen kontrollierter Improvisation
und kompositorischen Vorlagen einstudiert, wobei moderne Performancetechniken
im Mittelpunkt stehen.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach verabredeter Dauer, Service-Leistung und Materialaufwand
- bitte erfragen!
(In Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
BAU EINER KLANGWAND
Klangpassagen für therapeutische und frühpädagogische
Einrichtungen
Die Teilnehmenden lernen verschiedene Modelle und Funktionsweisen
von Klangskulpturen und Klanginstallationen für Klangerlebnisanlagen
- für drinnen und draußen - kennen. Sie bauen dann unter Anleitung
und
mit handwerklicher Unterstützung selbst auch verschiedene Klangerzeuger
und einfache Musikinstrumente.
Gemeinsam wird eine Klangwand mit chordophonen, membranophonen, idiophonen
und aerophonen Klangerzeugern konstruiert und gebaut, bei
der Felle, Saiten, Teile aus Metall, Stein, Glas, Ton, Holz und Kunststoffen
zum Klingen gebracht werden können.
Sie soll als Prototyp den therapeutischen und den frühpädagogischen
Einrichtungen sowie den interessierten Schulen in ganz NRW offeriert werden.
Fortbildung und Workshop für pädagogische Mitarbeiter/innen
von frühpädagogischen und therapeutischen Einrichtungen, auch
für interessierte Lehrerinnen, Lehrer und Betreuungskräfte aus
Ganztagseinrichtungen
Leitung: Peter Ausländer, Horst Kortemeyer und Daniel König
Ort: Jugendhof Vlotho und vor Ort
Kosten: je nach verabredeter Dauer, Service-Leistung und Materialaufwand
- bitte erfragen!
INSTRUMENTENBAU
MUSIKWERKSTATT UND KLANGLABOR
Herstellung und Handhabung einfachster Musikinstrumente
Wir lernen, wie man unter Verwendung billigster Materialien und einfachster
Werkzeuge elementare Schallerzeuger und Instrumente herstellt, wie man
sie zum Klingen bringt und was man mit den tönenden Werkstücken
musikalisch machen kann.
Es entstehen Luftklinger (Aerophone), Saitenklinger (Chordophone), Selbst-klinger
(Idiophone) und Fellinstrumente (Membranophone).
Zu jedem der von uns gefertigten Instrumente werden uns die Verwandten
vorgestellt. Mit Erstaunen stellen wir fest, wie groß und weltweit
verstreut
diese Verwandtschaft mitunter ist.
Die Herstellung von Elementarinstrumenten und Schallerzeugern bietet uns
einen erlebnisreichen Einstieg in die Instrumentenkunde.
Ein Werkstattangebot für Kinder im Vor- und Grundschulalter.
Aber auch ein Fortbildungsangebot für Erwachsene, die Kindergruppen
leiten.
Leitung: Peter Ausländer, Tina von Behren-Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho, MUSICA CURIOSA Vlotho und vor Ort
Kosten: je nach verabredeter Dauer, Service-Leistung und Materialaufwand
- bitte erfragen!
INSTRUMENTENBAU IN PÄDAGOGISCHER
UND THERAPEUTISCHER PRAXIS
Bei ausreichender Nachfrage (Gruppen mit mindestens acht Personen) können
in den gut ausgestatteten Werkstätten des Jugendhofs zu folgenden
Schwerpunkten mehrtägige Workshops eingerichtet werden:
1. Bau von Instrumenten für die Arbeit mit Behinderten und Instrumenten-bau
mit Behinderten,
2. Bau historischer Blasinstrumente (Gemshörner),
3. Bau historischer Saiteninstrumente (Viella, Gambe, Harfe, Hackbrett),
4. Bau eines Theremin (nach Lew Termen),
5. Bau von Klangskulpturen und neuen Schallerzeugern,
6. "Instrumenten-Spital", in dem unbrauchbare Instrumente wieder
brauchbar gemacht werden.
7. Musikwerkstatt und Klanglabor - Bau einfachster Instrumente und Schallerzeuger
Leitung: Horst Kortemeyer (1), Liselotte Stemmer (2), Sebastian Mayr (3),
Rolf Sudmann (4), Volker Staub (5), Walter Waidosch, Daniel
König und Peter Ausländer (6), Tina von Behren-Ausländer
und
Peter Ausländer (7)
Ort: Jugendhof Vlotho und vor Ort
Kosten: je nach verabredeter Dauer, Service-Leistung und Material-aufwand
- bitte erfragen!
"RISS IN DER GITARRENDECKE! ...
KANN ICH DAS SELBER RICHTEN?"
Anleitung zu einfachen Reparaturen an Zupf- und Streichinstrumenten
In Schulen, Kindergärten, Jugendzentren, in sonstigen Einrichtungen,
aber auch in privaten Haushalten befinden sich oft Musikinstrumente, die
wegen geringfügiger Beschädigungen aus dem Verkehr gezogen worden
und dann in Vergessenheit geraten sind.
Sie sollen instandgesetzt und wieder nutzbar gemacht werden.
Der Fachmann zeigt in einer gut ausgestatteten Werkstatt, wie man es macht.
Die Teilnehmenden lernen einfache Reparaturen auszuführen, entwickeln
dabei aber auch ein geschärftes Bewusstsein für vorhandene Kostbarkeiten
und ihre Nutzung.
Gerade im Bereich außerunterrichtlicher Angebote an Nachmittagen
werden Instrumente gebraucht, für deren Neubeschaffung das Geld fehlen
würde.
Leitung: Walter Waidosch und Peter Ausländer
Ort: Burg Sternberg bei Lemgo und Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach Dauer und verwendeten Materialien
"SINGENDES HOLZ"
Eine Werkstatt, in der unter fachkundiger Anleitung Saiteninstrumente
nach Wunsch gebaut werden können - von der finnischen Kantele und
der "Stern-berger Tunnelgusla" (für Kinder und Einsteiger
geeignet) über andere ein-fache Zupfinstrumente bis hin zu Nachbauten
historischer Zupf- und Streich-instrumente, Gitarren und Geigen (für
Leute mit Vorkenntnissen).
Es werden Grundkenntnisse vermittelt im Handwerk der Holzbearbeitung,
der Resonanz von Klangkörpern bei der Tonerzeugung, in Funktionsweisen
und Gebrauch der Instrumente, außerdem in die musik- und kulturgeschichtlichen
Zusammenhänge.
Vor allem aber nimmt man die Freude über ein selbst hergestelltes,
schön aussehendes und gut spielbares Instrument mit.
Leitung: Walter Waidosch
Ort: Burg Sternberg bei Lemgo
Kosten: je nach Dauer und verwendeten Materialien
Anfragen zu den Lehrgängen auf Burg Sternberg an
"Akademie Burg Sternberg", Walter Waidosch, Woldemarstraße
41, 32756 Detmold
Telefon: 05231 601120 und 05262 994913, E-Mail: walter.waidosch@web.de
BAU EINES EINFACHEN, ABER EFFEKTVOLLEN ELEKTRONISCHEN
INSTRUMENTS
- auch für Leute, die sich für "technisch nicht so
begabt" halten!
WIr beschäftigen uns in diesem Workshop mit elektronischen Klangerzeugern
und mit elektronischer Musik.
Dabei werden zuerst an einem einfach zu handhabenden, aber sehr beein-druckenden
analogen Synthesizer Begriffe wie Wellenform, Hüllkurve, Filter,
Modulation u. a. erklärt und auf spielerische Weise praktisch erfahren.
Der Unterschied zum heutigen Keyboard liegt in der direkten Einflussnahme
auf die Klangerzeugung und die Bildung eigener (Instrumenten)klänge.
Diese Erfahrung dient uns als Anleitung für einen Selbstbausyntheziser,
der aber keine Tastaturen hat, sondern mit Hilfe von unterschiedlichen,
kuriosen Eingabeelementen gesteuert wird.
Diese Eingabeelemente können Hebel, Räder, Lichtsensoren u.
a. m. sein.
Wir beginnen mit dem Bau mehrerer Tongeneratoren, koppeln diese, steuern
sie und lassen den Ton verändern.
Neugierig geworden ?
Dann lasst uns einen Termin verabreden!
Leitung: Erwin Stache
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
Zusätzliche Materialkosten für elektrisches Zeug ca. 20,00
€, außerdem noch etwas für Holz, Gehäuse und Netzteil
(oder Batterien)
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
NEUE MUSIKPRAXIS
NEUE MUSIKPRAXIS: Allgemeinbildende Schulen
Kreativitätspädagogische Konzepte - künstlerische Projekte
Mit Schülerinnen und Schülern und mit den sie begleitenden
Lehrerinnen und Lehrern werden Methoden schöpferischen Zusammenspiels
in den Bereichen
(Chor-)Singen, Instrumentalspiel, Tanzen, Rhythmik, Bildnerisches Gestalten
und Theater erprobt und fächerübergreifende Modelle entwickelt
für eine zeit- gemäße künstlerische Projektarbeit.
Die inhaltlichen Schwerpunkte werden den Wünschen und Interessen
der jeweiligen Gruppe oder Schulklasse entsprechend vorher vereinbart.
Dabei soll die Situation der Kinder mit Migrationshintergrund in besonderer
Weise berücksichtigt werden.
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich Neigungsgruppen anzuschließen
oder selbst Arbeitsgemeinschaften zu initiieren.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
NEUE MUSIKPRAXIS: Fach- und Berufskollegschulen
Spiel-, kreativitäts- und kommunikationspädagogisch orientierte
Kleingrup-penarbeit (Musik, Rhythmik, Tanz, Bildnerisches Gestalten, Darstellendes
Spiel).
Für Lehrende, Schülerinnen und Schüler, Absolventinnen
und Absolventen, Praktikantinnen und Praktikanten von Berufsfachschulen
oder Kollegschulen für die Tätigkeitsbereiche Kinderpflege,
Erziehung in Kindergarten und Offener Ganztagsgrundschule, Heimerziehung,
Therapie.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
NEUE MUSIKPRAXIS: Musik- und Kunstschulen
Musik, Rhythmik, Tanz und Darstellendes Spiel
Der Lehrgang ist als Kombination einer Bildungsveranstaltung für
Schülerinnen und Schüler einer Jugendmusikschule bzw. einer
Jugendkunstschule und einer Fortbildung für Lehrende dieser Einrichtung
sowie für an einer verstärkten Kooperation interessierte Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter aus der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit konzipiert.
Die inhaltlichen Schwerpunkte werden jeweils vorab mit den Teilnehmenden
vereinbart. Zur Wahl stehen Ensemblepraxis, Improvisation, Neue Musik,
Jazz, Rock, Pop, Musik der ausländischen Nachbarn, "Weltmusik",
Experi-mentelles Musiktheater, Tanz, Performance, auch Tontechnik und
Studio-praxis.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
MUSIKPRAXIS VOKAL
"ES WÄRE SCHÖN, WENN MIT UNSEREN
KINDERN MAL WIEDER RICHTIG GESUNGEN WÜRDE"
Tipps und Anregungen für die Großen, Praxis mit den Kleinen
Längst empfinden viele Eltern den Sachverhalt, dass mit ihren Kindern
nicht
oder zu selten gesungen wird, als Nachteil.
Dabei sehen sie sich selbst oft nicht dazu in der Lage, mit ihren Kindern
das Singen zu üben.
Sie haben es nicht gelernt oder vergessen.
Oder sie getrauen sich nicht.
Wir bieten an, mit Kindergruppen zu singen.
Die Eltern oder die Leiterinnen und Leiter der Kindergruppen können
dabei sein, zuhören und zuschauen oder mitüben.
Wir bieten Eltern und denen, die sie gelegentlich oder regelmäßig
vertreten, an, das Singen mit Kindern von Grund auf und schrittweise zu
lernen.
Wir vermitteln einfache Lieder unterschiedlicher Herkunft, die jederzeit
passen, und Lieder, die zu bestimmten Anlässen gesungen werden sollen.
Wir setzen 'Ohrwürmer' ein.
Aber wir achten dabei auf Geschmack und Qualität.
Und wir verraten, woran man denken muss, wenn man mit Kindern singt.
Die Mitwirkenden erhalten zum Abschluss ihr ganz persönliches Liederheft.
Leitung: Tina von Behren-Ausländer und Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho oder vor Ort
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
"FREMDES LIED IM NACHBARHAUS"
Die kulturellen Mitbringsel der Ausländerkinder'
In manchen Schulklassen oder Gruppen ist der Anteil der Kinder, Jugend-lichen
oder jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund beträchtlich.
Sie fühlen sich oft nur in Verbindung mit ihren Sprachschwierigkeiten,
die für gewöhnlich als Defizite bewertet werden, wahrgenommen.
Was sie können und möglicherweise besser können als ihre
deutschen Mitschülerinnen und Mitschüler oder Gruppenmitglieder,
kommt fast nie zum Zuge. Dazu gehört das Singen.
Wie können wir das fremde Lied und gegebenenfalls auch eine ganz
andere und auf uns zunächst befremdlich wirkende Art zu singen in
unsere Arbeit mit diesen Klassen oder Gruppen sinnvoll einbeziehen?
Es gibt pädagogisch passable und musikalisch sehr vielversprechende
und charmante Möglichkeiten!
Eine Vortrags- oder Seminarveranstaltung mit gut umsetzbaren praktischen
Anregungen.
Leitung: Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
"ICH WILL MIR MIT MEINER STIMME GEHÖR
VERSCHAFFEN"
Vokalarbeit mit Jugendlichen, deren Heimatsprache nicht deutsch ist
Jeder weiß, wie schwer es Jugendlichen mit Migrationshintergrund
fallen kann, sich mit der Stimme zu präsentieren.
Da wirken mitunter starke Hemmungen, für die es durchaus auch gute
Gründe gibt.
Wir haben ein umfangreiches Repertoire an Vokalspiele, Stimmübungen,
Improvisationsvorgaben und auch an Kompositionen zusammengestellt,
das Jugendliche, deren Heimatsprache nicht deutsch ist und deren Lied-melodien
weder zu unseren Dur- und Moll-Skalen noch in unsere harmoni-schen Modelle
passen, auffordert, befähigt, ermutigt und einlädt, sich mit
ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Dieses Repertoire (VOCES) erfüllt eine wesentliche Bedingung:
Die junge Stimme darf und soll so klingen, wie sie klingt. Sie ist in
ihrer Eigenart gefragt: in ihrer Sprechweise, in ihrem Tonfall, in ihrer
Klangart,
sie darf türkisch, arabisch, asiatisch oder afrikanisch, sie darf
ungeübt und auch "falsch" klingen.
Es gibt eine Reihe von Komponisten, die den Charme dieser Vielfalt erkannt
haben und die Möglichkeiten des interkulturellen musikalischen Miteinanders
in ihren Kompositionen thematisieren, so dass - bei entsprechend ernsthafter
Übung und Einstudierung - nicht nur musikalisch reizvolle sondern
auch künstlerisch hochwertige Ergebnisse erwirkt werden können,
Ergebnisse, die sich "hören lassen können" und auf
die Jugendlichen stolz sein dürfen.
Ein Modell dafür, dass ein sinnvolles Miteinander in Vielfalt
und ohne die Vorbedingung der Aufgabe von Eigenarten möglich ist.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
"DEINE STIMME DARF UND SOLL SO KLINGEN,
WIE SIE KLINGT!"
Vokalkunst mit Leuten, die weder singen wollen noch singen können
Wer seine Stimme nur zum Sprechen gebraucht, ist vergleichbar mit jemandem,
der den Gebrauch seines Autos auf die Benutzung des Scheibenwischers beschränkt.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, mit der Stimme spielend, gestaltend
und sogar künstlerisch formend umzugehen, auch wenn Singen in herkömm-lichem
Sinne nicht angesagt erscheint.
Über Stimmexperimente, Vokalspiele und musikalisch improvisatorische
Übungen kommen wir zu Vokalstücken von zeitgenössischen
Komponisten, die den Charme der ungeübten' Stimme für
ihre Werke entdeckt haben. Wir werden Vokalkompositionen kennen lernen
und erarbeiten, die künstlerisch durchaus sehr anspruchsvoll sind,
den Stimmen aber in ihrer jeweiligen Eigentümlichkeit, Gehemmtheit
oder Ungeübtheit Gehör verschaffen wollen.
Ein praxisorientierter Workshop für (vor allem männliche) Jugendliche
im Stimmbruchalter und/oder für Leute, die mit Jugendlichen dieser
Altersgruppe arbeiten, auch für Erwachsene, die sich - möglicherweise
aus guten Gründen - nicht (mehr) zu singen getrauen.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
STAMMELN UND SPRECHKUNST
"Vor Leuten kriege ich keinen Ton raus..." Von wegen!
Es entstehen Sprechgedichte, Lautmalereien, Hörspiele, die das eigene
Lebensumfeld zum Thema haben.
Die Wirkungen von Stimmlauten werden in Spielszenen erkundet, kleine Lautfolgen
und Vokalstücke, Melodien, eigene oder fremde Sprechtexte werden
für eine Präsentation inszeniert, um sie schließlich unbedingt
- vor einem Publikum zur Aufführung zu bringen.
Beiläufig erfahren die Teilnehmenden in Atem- und Stimmübungen,
wie man das, was man noch nicht kann, aber können will, lernt.
Leitung: Alexandra Pook und Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach Dauer und Serviceleistung
MUT ZUR STIMME!
Entwicklung der Sprechstimme und Übungen für das Sprechen
vor Gruppen
Klangvoll, effektvoll und ohne Anstrengung sprechen, sich authentisch
mitteilen und gehört werden, dabei gelassen bleiben, auch wenn es
stressig wird und ein Furcht erregend großes Auditorium zuhört,
genau darauf hin soll geübt und gelernt werden.
Stimm- und Körperarbeit (orientiert an der Funktionalen Methode nach
Gisela Rohmert) mit vielen individuellen Anregungen lässt die eigenen
stimmlichen Potentiale entdecken sowie Stressmuster und Verspannungen
in Stimmge-brauch und Atmung auflösen.
Übungen aus dem Theaterbereich verhelfen zu mehr Präsenz, Ausdrucksfähigkeit,
Spontaneität und Spaß beim Sprechen.
Im Üben von Sprechsituationen schließlich wird der Ernstfall
geprobt.
Leitung: Alexandra Pook und Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach Dauer und Serviceleistung
"VERSTIMMT?"
Übungen, Experimente, Stücke für Stimmlaute
Für die Praxis der Vokalarbeit mit Jugendlichen sollen interessante
Möglichkeiten gezeigt werden, mit der Stimme - vom Atemgeräusch
über
das Alltagsgeschwätz bis zum Schrei - musikalisch sinnvoll zu arbeiten.
Wie kommt man von Übungen und Experimenten zu Formen der Vokalimprovisation,
von Spielereien mit der Stimme zur musikalischen Ideenentwicklung und
schließlich zur Erarbeitung kleiner Vokalstücke?
Für alle, die noch nie oder schon lange nicht mehr gesungen haben
und
die - zu Recht oder zu Unrecht - an ihrer Stimmbegabung zweifeln, für
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die keine Gesangsausbildung haben
oder diese für die Dauer des Seminares vergessen können.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
DER EIGENEN STIMME AUF DER SPUR
Eine Reise für Stimme, Körper und Seele
Auf der Suche nach einer freieren, stimmigen, unangestrengten und klangvollen
Sing- und Sprechstimme und neugierig auf die Entdeckung neuer klangvoller
Landschaften begeben wir uns für ein paar Tage auf eine erholsame
wie auch intensive und erfahrungsreiche Reise.
Unsere Reise begleiten Entspannung, Achtsamkeit, aufmerksames Hören,
Kreativität, Stille und Gesang. Stationen der Reise werden Stimmbildung
und Körperarbeit (orientiert an der Lichtenberger Methode/Funktionalen
Methode nach Gisela Rohmert), Einzelarbeit, gemeinsames Singen einfacher
mehrstimmiger Gesänge aus verschiedenen Zeiten und Kulturen (auch
aus Taizé) und Klangexperimente in der Natur und in zum Singen
einladenden besonderen Räumen sein. Zeiten für Spaziergänge
(zum Beispiel durch den Klangpark in Vlotho mit den Witterungsinstrumenten
von Volker Staub und den Lithophonen von Hugo Kükelhaus) werden eingeräumt.
Leitung: Alexandra Pook
Mitarbeit: Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
ROCK- UND POPCHOR
Zeitgemäße Vokalarbeit mit Jugendlichen
Eric Clapton, Queen, Michael Jackson, Bangels - im Chor singen?
Wie bringt man Rock-Chor stilecht rüber?
Die Chorstimmen selber schreiben - schwierig?
Fertige Arrangements werden geprobt, Variationsmöglichkeiten ausprobiert
und Arrangement-Techniken vermittelt.
Anregungen für eine zeitgemäße Jugendchorarbeit, die auf
die kulturelle Lebenswelt der Mehrzahl der Jugendlichen in besonderer
Weise eingeht.
Leitung: Johannes Friebe und Anna Friebe
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
ERLEBNIS CHORKLANG
Ungewöhnliche, aber passable Wege zum mehrstimmigen Singen
Hör- und Stimmübungen münden ein in Chorklangexperimente,
aus denen sich unterschiedliche Vokalklangfarben und -register entwickeln
lassen.
Aus dem Spiel mit Kontrasten, Überlagerungen und Mischungen dieser
Klangfarben ergeben sich anschließend Abfolgen, die in ihren nach
musikalischen Kriterien getroffenen Festlegungen schon als einfache Kompositionen
betrachtet werden können.
Danach wird ausprobiert, inwieweit sich die so entstandenen Klangfarben
und -effekte auf Chorsätze herkömmlicher Art übertragen
lassen.
Für die Färbeversuche sollen vor allem Chorlieder und Vokalkompositionen
aus der Zeit der Renaissance und des Barock verwendet werden.
Mit dem Workshop wollen wir vor allem experimentierfreudige Jugendliche
ansprechen.
Gerade wer keine Vorerfahrungen hat, nicht nach Noten singen kann, bislang
noch nie in einem Chor mitgewirkt hat, sich möglicherweise sogar
für äußerst unmusikalisch hält, sollte mitmachen.
Leitung: Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung
MUSIKPRAXIS INSTRUMENTAL
"... ERST MAL DIE LEUTE ZUSAMMENTROMMELN"
Ab jetzt wird in unserer Gruppe Musik gemacht!
Rhythmische und schlagtechnische Basisübungen auf verschiedenen
Trommeln eröffnen bereits Möglichkeiten für differenzierte
musikalische Erfahrungen und für ein musikalisch komplexes Zusammenspiel.
Mit der Einbeziehung des so genannten Orff'schen Instrumentariums
können die Bereiche Folklore, (Latin-)Jazz, Pop, aber auch die so
genannte klassische ("ernste") Musik und zeitgenössische
und experimentelle Formen ins Spiel gebracht werden.
Improvisation ist Methode und Ziel zugleich.
Musikalische Vorkenntnisse werden von daher nicht vorausgesetzt, sie hindern
aber auch nicht.
Auch für den, der im herkömmlichen Sinn über musikalisch
handwerkliche Fertigkeiten verfügt, können Anregungen dieser
Art von Nutzen sein, vor allem, wenn er mit Leuten Musik machen will,
die Zugangsschwierigkeiten haben und auf traditionelle Verfahren - begründet
oder nicht - zunächst eher ablehnend reagieren.
Ein Kursangebot für Gruppen von mindestens acht Teilnehmenden*),
z. B.
für Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in der Offenen Ganztagsschule, Teams von Jugendzentren,
Jugendverbänden oder sonstigen Einrichtungen, Gruppen, Ensembles,
die einmal die 'Kehrseite' ihrer bisherigen Musikpraxis kennen lernen
wollen.
Leitung: Jens Brülls
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Wunsch an anderen Orten in NRW
Kosten: Je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
*) Bei geringerer Zahl bitte trotzdem anfragen! Wir können in der
Regel zwei Interessentengruppen zusammenlegen und zu einer passenden Verabredung
kommen.
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
"MODERNE MUSIK" IN DER GRUNDSCHULE?
Neue Rhythmen und ungewohnte Klänge auf Orff'schen Instrumenten
Aus Übungen und Improvisationen entstehen interessante und modern
klingende Stücke.
Wir brauchen dazu nur einen geeigneten Raum, die erforderliche Zeit
und Instrumente. Die in den meisten Schulen vorhandenen, aber oft in Vergessenheit
geratenen Orff'schen Instrumente sind bestens geeignet!
Man wird sehen:
Unsere Grundschulkinder sind offen für modernste Klänge.
Eine Seminarveranstaltung mit gut umsetzbaren praktischen Anregungen
für Grundschullehrerinnen und -lehrer und für Mitarbeiterinnen
und Mit-arbeiter in der Offenen Ganztagsgrundschule.
Leitung: Jens Brülls
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Wunsch an anderen Orten in NRW
Kosten: Je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
(in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
"WELTMUSIK" IN DER GRUNDSCHULE?
Zum Beispiel:
Lateinamerikanische Rhythmen auf Orff'schen Instrumenten
In vielen Schulen stehen die vor langer Zeit einmal angeschafften so
genannten Orff'schen Instrumente verstaubt in einem Abstellraum.
Sie sollten entstaubt und wieder genutzt werden!
Wir können mit diesem Instrumentarium auf eine musikalische Weltreise
gehen - nach Kuba, nach Afrika.
Ein auf Rhythmus ausgerichtetes Zusammenspiel trägt auf hervorragende
Weise bei zur sensomotorischen Entwicklung der Kinder, es fördert
zudem Reaktionsvermögen und Konzentration und es macht - auf lustvolle
Weise - 'musikalisch'.
Eine Seminarveranstaltung mit erprobten und gut umsetzbaren praktischen
Anregungen.
Leitung: Jens Brülls
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: Je nach verabredeter Dauer und Service-Leistung - bitte erfragen!
"JUNG UND ALT"
Zusammenspiel auf verschiedenen Instrumenten
Jugend und Alter sind biologische Normalfälle, die nicht nach Separierung,
sondern gerade heute nach jedmöglicher Übung des Generationen
über-
greifenden Zusammenwirkens verlangen.
Der Lehrgang bezieht insofern eine kritische Position gegenüber dem
sogenannten "Jugendgemäßen" und einer Kulturarbeit
mit Jugendlichen,
die - gewollt oder ungewollt - Separierungstendenzen verstärkt, die
sich in
der Gesellschaft unbarmherzig auswirken.
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Erarbeitung von Band-, Spielkreis-,
Orchester- oder Kammermusikstücken, je nach Besetzung.
Daneben geht es um die Entwicklung neuer Präsentationsformen.
Leitung: N. N.
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach vereinbarter Dauer und Service-Leistung
"WIR BRAUCHEN KEINE NOTEN FÜRS ZUSAMMENSPIEL!"
Was bietet der Lehrgang?
- Möglichkeiten des Einstiegs in musikalisches Zusammenspiel für
Leute ohne musikalische Vorkenntnisse;
- Möglichkeiten einer instrumentalen Ensemblepraxis ohne vorgegebene
Noten als neue Erfahrung für Leute, die bereits ein Instrument spielen;
- Möglichkeiten einer lustvollen und spannenden Auseinandersetzung
mit neuer Musik;
- Gelegenheit zum musikalischen Experimentieren;
- Austausch über die musikpädagogischen Anwendungsmöglichkeiten,
Methodik und Transfer.
Für die, die kein eigenes Instrument besitzen oder mitbringen wollen,
sind ausreichend Leihinstrumente - vor allem Schlag- und Rhythmusinstrumente
aus aller Welt - vorhanden.
Leitung: Peter Ausländer und Team
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach vereinbarter Dauer und Service-Leistung
(In Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung
Darmstadt)
MUSIK AUS ANDEREN KULTUREN
AUF TRADITIONELLEN INSTRUMENTEN IN KLEINEN BANDS
GIBSY und BALKAN-Musik, lateinamerikanischer BOSSA NOVA und SAMBA, karibische
und afrokubanische Volksmusik wie SALSA und CUMBIA können schon in
kleinen Besetzungen - fast wie Kammermusik - gespielt werden, wenn mindestens
ein Melodie-Instrument, ein oder zwei Instrumente für Akkorde und
ein Percussion-Instrument vertreten sind.
In größeren Besetzungen geht es erst recht!
Wer ein Melodie-, Akkord- oder Percussioninstrument spielt, über
Grund-kenntnisse in Notation und/oder Akkordsymbolen verfügt, gern
mit anderen zusammen spielt und sich für die Musik anderer Kulturen
interessiert, hat
hier die Möglichkeit, auf eine heitere, herzerfrischende, und dabei
doch musikalisch sehr intensive Weise mit anderen ins Zusammenspiel zu
kommen, - wobei im Übrigen eine ganze Menge gelernt wird.
Inhaltliche Schwerpunkte auf die eine oder andere Stilart können
je nach Bedarf der Teilnehmenden vereinbart werden.
NEUE MUSIK ERLEBEN IM ZUSAMMENSPIEL
AUF ALTEN INSTRUMENTEN
Improvisation auf Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass
Auf dem vertrauten Streichinstrument neue Klangmöglichkeiten entdecken
und erforschen, sich auf neue Weise ausdrücken lernen, hören,
nachahmen, fragen, antworten, ausprobieren, Freiheit spüren, zusammenspielen
- darum (und um noch viel mehr) wird es gehen, wenn wir im freien Improvisieren,
im Spiel mit Klangmustern, im Rahmen von Akkordstrukturen und begleitenden
Rhythmen lernen Musik zu machen.
Ein Exkurs mit dafür stiltypischen Übungen in das Repertoire
von Blues, Jazz und Pop ist möglich.
Vorausgesetzt werden Grundlagen im Spiel auf einem Streichinstrument
und Notenkenntnisse.
Zu beiden Seminaren können sich neben einzelnen Interessenten natürlich
auch bereits bestehende Ensembles, bands oder Gruppen anmelden, wobei
Repertoire-Vorschläge willkommen wären.
Leitung beider
Veranstaltungen: Susanne Schulz, ggf. mit Team *)
Ort: Jugendhof Vlotho
Kosten: je nach vereinbarter Dauer und Service-Leistung
*) Mitglieder der Gruppen "London-Paris-New York" (www.londonparisnewyork.de)
und
"Open String Quartet": (www.openstringquartet.de)
MUSIKPRAXIS VOKAL UND INSTRUMENTAL
GRUPPENIMPROVISATION
Vergessene Erfahrungen - freie Musik
Zum einen geht es darum, weitgehend in Vergessenheit geratene elementare
Klangerfahrungen zu machen - in der Natur, im Haus, mit der Stimme und
mit Hilfe von Instrumenten.
Zum anderen geht es darum, zu erfahren, inwieweit es möglich ist,
mit anderen zusammen in einer Gruppe - ohne Noten - eine experimentelle,
improvisierte, freie Musik zu machen, in der ich mich ausdrücken
und gleichzeitig auf die anderen hören und reagieren kann, so dass
eine einmalige lebendige Musik entsteht.
Leitung: Prof. Gerd Lisken
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach vereinbarter Dauer und Service-Leistung
MUSIKPRAXIS "TOTAL"
ALTE MUSIK FÜR JUNGE LEUTE
KLANGWERKSTATT UND INSTRUMENTENBAU
Eine musikalisch handwerkliche Entdeckungsreise
Musikwerkstätten für Kinder und Jugendliche im Alter von 6
bis 14 Jahren
mit jeweils ausgewählten und ansprechenden Themen als Appetitanreger
auf Alte Musik, Alte Tänze, Ensemblespiel, Percussion, Improvisation
und Instrumentenbau.
Leitung: Frank Jendreck
Mitarbeit: Walter Waidosch (Ensemblepraxis und Instrumentenbau)
Philip Mcall (Instrumentenbau) und andere
Ort: Burg Sternberg bei Lemgo
Anfragen zu den Lehrgängen auf Burg Sternberg an
"Akademie Burg Sternberg", Walter Waidosch, Woldemarstraße
41, 32756 Detmold
Telefon: 05231 601120 und 05262 994913, E-Mail: walter.waidosch@web.de
TANZ
FOLKLORETÄNZE AUS ALLER WELT
Über Folkloretänze aus aller Welt kommt es auf lustbetonte
Weise zur leibhaftigen Begegnung mit verschiedenen kulturellen Traditionen
und
mithin zum interkulturellen Dialog.
Unser Angebot eines Einführungslehrgangs für Gruppen ab acht
Personen
ist auch für Teilnehmende ohne Vorkenntnisse geeignet.
Tanzpraktisches Üben steht im Vordergrund, es geht aber auch um die
Methodik der Tanzleitung und um Informationen zur Geschichte der Tänze
und ihrer kulturellen Bedeutung.
Rhythmische Bewegungs- und Improvisationsspiele gehören dazu.
Sie dienen der jeweiligen Vorbereitung, der Übung oder der Lockerung.
Weiterführende Lehrgänge sind vorgesehen und können anschließend
vereinbart werden.
Leitung: Tina von Behren-Ausländer und Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach vereinbarter Dauer und Service-Leistung
TÄNZE FÜR KINDER
Rhythmische Bewegungsspiele und Tänze in der pädagogischen
Praxis
Für Kinder geeignete Tänze sind nicht unbedingt für Kinder
gemachte (!) Tänze. Mit den von Erwachsenen für Kinder gemachten
Tänzen gibt es
nicht selten geschmackliche Probleme.
Wir haben eine Auswahl geeigneter und guter Tänze zusammengestellt,
mit denen wir uns jede Art von 'Kindertümelei' ersparen.
Sie werden auch von Erwachsenen gern getanzt und sind vor allem für
das Zusammenspiel von Jung und Alt sehr brauchbar.
Bei dem Einführungslehrgang stehen tanzpraktische Übungen und
rhythmische Bewegungsspiele im Vordergrund.
Es werden aber auch Fragen zur Methodik der Tanzleitung behandelt und
Informationen zur Herkunft und Bedeutung der jeweiligen Tänze vermittelt.
Weiterführende Lehrgänge sind vorgesehen und können anschließend
vereinbart werden.
Leitung: Tina von Behren-Ausländer und Peter Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach Dauer und Service-Leistung
WIR TANZEN MIT EUCH!
Wer macht mit?
Die Kinder lernen Tänze "aus aller Welt", vorzugsweise
aus den Tanz-traditionen der europäischen Nachbarländer kennen.
Dabei erfahren sie auch etwas über die Herkunft dieser Tänze
und ihre kulturgeschichtliche Einbindung, setzen sich also leibhaftig
auseinander mit der Kulturgeschichte in ihren akkulturativen Prozessen,
erschließen sich aber vor allem Beteiligungsmöglichkeiten bei
unzähligen kulturellen Anlässen.
Die Tänze werden über rhythmische Bewegungsspiele vermittelt
und geübt.
Für Kindergruppen ab acht Personen (nach Verabredung auch mit den
Leiterinnen und Leitern oder mit den Eltern).
Leitung: Tina von Behren-Ausländer
Ort: Jugendhof Vlotho oder nach Vereinbarung
Kosten: je nach Dauer und Service-Leistung
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