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Publikationen |
/ Projekte 2004 Arbeitsgemeinschaft Programm 2004 Steinstraße 16 Sparkasse Herford, Konto 250 602 489 , BLZ 494 501 20 ............................................................ Wir sind ein Verein von Leuten, die sich mit Musik und Spiel beschäftigen und dabei zu Ergebnissen kommen, die sie nicht für sich behalten wollen. Wir geben sie weiter
Wir sind ein Verein von Leuten, die in Jugendzentren, Bildungsstätten, Schulen und Hochschulen tätig sind, die unterrichten, Gruppen leiten, etwas von Ensemblepraxis verstehen, die Instrumente spielen, singen, improvisieren, komponieren, als Performance-Artisten auftreten, Instrumente bauen, Klanginstallationen einrichten, als Medienexperten und Studiotechniker mitarbeiten. ............................................................ Wir bieten an
Bitte anfragen! ............................................................ Wir laden ein zur Teilnahme an den im Jahresplan aufgeführten Veranstaltungen. Bei uns gibt es im übrigen ............................................................ Offene Projekte MUSIKALITÄT UND ENTWICKLUNG "WELTMUSIK" IN DER GRUNDSCHULE? In vielen Schulen stehen die vor langer Zeit einmal angeschafften so genannten Orff'schen Instrumente verstaubt in einem Abstellraum. Sie sollten entstaubt und wieder genutzt werden! Wir können mit diesem Instrumentarium auf eine musikalische Weltreise gehen - nach Kuba, nach Afrika. Ein auf Rhythmus ausgerichtetes Zusammenspiel trägt auf hervorragende Weise bei zur sensomotorischen Entwicklung der Kinder, es fördert zudem Reaktionsvermögen und Konzentration und es macht - auf lustvolle Weise - 'musikalisch'. Eine Seminarveranstaltung mit erprobten und gut umsetzbaren praktischen Anregungen für Grundschullehrerinnen und -lehrer und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Offenen Ganztagsgrundschule. Leitung: Jens Brülls (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ "MODERNE MUSIK" IN DER GRUNDSCHULE? Aus Übungen und Improvisationen entstehen interessante und modern klingende Stücke. Wir brauchen dazu nur einen geeigneten Raum, die erforderliche Zeit und Instrumente. Die in den meisten Schulen vorhandenen, aber oft in Vergessenheit geratenen Orff'schen Instrumente sind bestens geeignet! Man wird sehen: Eine Seminarveranstaltung mit gut umsetzbaren praktischen Anregungen für Grundschullehrerinnen und -lehrer und für Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter in der Offenen Ganztagsgrundschule. Leitung: Jens Brülls (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ "... ERST MAL DIE LEUTE ZUSAMMENTROMMELN" Rhythmische und schlagtechnische Basisübungen auf verschiedenen Trommeln eröffnen bereits Möglichkeiten für differenzierte musikalische Erfahrungen und für ein musikalisch komplexes Zusammenspiel. Mit der Einbeziehung des so genannten Orff'schen Instrumentariums können die Bereiche Folklore, (Latin-)Jazz, Pop, aber auch die so genannte klassische ("ernste") Musik und zeitgenössische und experimentelle Formen ins Spiel gebracht werden. Improvisation ist Methode und Ziel zugleich. Musikalische Vorkenntnisse werden von daher nicht vorausgesetzt, sie hindern aber auch nicht. Auch für den, der im herkömmlichen Sinn über musikalisch handwerkliche Fertigkeiten verfügt, können Anregungen dieser Art von Nutzen sein, vor allem, wenn er mit Leuten Musik machen will, die Zugangsschwierigkeiten haben und auf traditionelle Verfahren - begründet oder nicht - zunächst eher ablehnend reagieren. Ein Kursangebot für Gruppen von mindestens acht Teilnehmenden*), z. B. für Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter in der Offenen Ganztagsschule, Teams von Jugendzentren oder Jugendverbänden, Teams von sonstigen Einrichtungen, Jugendgruppen, Ensembles, die einmal die 'Kehrseite' ihrer bisherigen Musikpraxis kennen lernen wollen. Leitung: Jens Brülls *) Bei geringerer Zahl bitte trotzdem anfragen! Wir können in der Regel zwei Interessentengruppen zusammenlegen und zu einer passenden Verabredung kommen. (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ EXPERIMENTE EXPERIMENTELLES MUSIKTHEATER Nicht Oper - nicht Musical. Leitung: Peter Ausländer und Friederike Koch (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ PERFORMANCE - IMPROVISATION - SZENE Experimente, Übungen und Formspiele mit Elementen der Avantgarde "zwischen den Künsten". Grenzüberschreitungen und 'Unartigkeiten'. Training von Courage und Intervention. Für Projektgruppen mit mindestens 10 Teilnehmenden. Leitung: Peter Ausländer und Friederike Koch (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ 'HAUSMUSIKEN' Künstler und Pädagogen entwickeln gemeinsam mit Jugendlichen Klang-installationen und Performance-Konzepte, wobei vorhandene Einrichtungs-gegenstände gemäß ihren Klangeigenschaften, völlig neue Instrumente und Klangkörper und klingende Skulpturen zum Einsatz kommen sollen. Öffentliche Auftritte können organisiert werden. Denkbar sind ebenso auf Interaktion ausgerichtete Installationen, die für das Publikum offen sind. Leitung: Peter Ausländer (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ KONZEPTE TREFFPUNKTE VON POESIE UND MUSIK Gebäude, Räume, Mauern, Winkel, Plätze, Passagen, Höfe, Gärten, Treppen, Brücken ... Klänge und Worte sollen die ausgesuchten Orte ins Spiel bringen. Ortsansässige Jugendliche werden zur Mitwirkung eingeladen und gewonnen. Mit ihnen gemeinsam werden Ideen entwickelt und den lokalen Gegebenheiten entsprechende Performancekonzepte werden entworfen, Aufführungen vorbereitet und durchgeführt. So verschieden die Orte, so unterschiedlich und authentisch die künstlerischen Ereignisse beim jeweiligen Treffpunkt. Die Aufführungen werden in ihrer Ortsbezogenheit unverwechselbar und in ihrem improvisatorischen Charakter unwiederholbar sein. Leitung: Peter Ausländer und Team (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ KLANGFABRIK Ein vergessener Raum, ein leer stehender Speicher oder eine verlassene Werkhalle, wird zur 'Klangfabrik'. Diese 'Klangfabrik' soll vier Abteilungen enthalten:
Ideenentwicklung, Konzeption und handwerkliche Vorbereitung im Jugendhof. Realisation am jeweiligen Ort Die Produkte sind klingende Gegenstände, Geräte, Installationen oder 'Instrumente', die zur Erzeugung neuer Klänge erforderlich sind, künstlerische Produkte, die sich an aktuellen Kunstformen orientieren (Klangkunst, Klangskulptur, Klangdesign, Installation), wobei der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Leitung: Peter Ausländer und Team (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ NEUE MEDIEN LOKALE KLANGBILDER Über das gestaltende Umgehen mit den Geräuschen und Klängen, die auf den Menschen in seinem engeren Umfeld alltäglich einwirken, wird bewusst, wie sehr der emotionale Bezug zu dem Ort von akustischen Gegebenheiten abhängt. Ein Ausschnitt aus der näheren Umgebung wird erlauscht, alles Hörbare wird aufgenommen, die verschiedenen Schallereignisse werden digitalisiert und im Computer bearbeitet, um anschließend daraus ein Klangbild zu gestalten. Solche Klangbilder können dann jeweils von mehreren zu gemeinsamen "Lokalmusiken" ('Hausmusik', 'Straßenmusik', 'Stadtmusik', 'Dorfmusik', 'Landmusik' ...) zusammengefügt - komponiert - werden. Gelungene Ergebnisse werden als CD produziert. Minidisc-Recorder und Computer werden zu Instrumenten differenzierter Wahrnehmung und Darstellung des Umfeldes. (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ LOKALE MUSIKSZENEN Ausschnitte aus der näheren Umgebung werden als Orte entdeckt, zu denen jeweils eine bestimmte Musik gehört. Diese Zugehörigkeit ist eingebunden in bestimmte Alltagsszenen. Mit Minidisc-Recorder und Video-Recorder werden auf musikalische Alltags-ereignisse kleine Lauschangriffe vorgenommen. Die Aufnahmen werden anschließend mit dem Computer bearbeitet, zu Lokalen Musikszenen zusammengefügt und schließlich als Multimedia-Produktion auf Video oder/und CD-ROM präsentiert.. Wie man das macht? Wir bieten Einführungslehrgänge an für Leute, die mit Jugendlichen arbeiten und neue Medien kreativ nutzen möchten. Und wir bieten entsprechende Workshops für experimentierfreudige Jugendliche an. Die erforderlichen Studiogeräte stehen zur Verfügung. Bei Bedarf hilft unser Team bei den Aufnahmen vor Ort. Leitung: Peter Ausländer und Team (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ KLANGERFAHRUNG / MUSIKERLEBNIS KLANGDAUERN UND STILLE Entwicklung, Erarbeitung, Inszenierung und Aufführung eines Hör-Theaters. Die Erfahrung von Ruhe und Stille ist die Basis, die Übung von Sammlung und Konzentration geht dem voraus. Klangquellen werden im Raum verteilt, Klänge bewegen sich durch den Raum, Klangdauern und Pausen werden im Zusammenhang mit räumlichen Abständen erlebt ... Je größer der zur Verfügung stehende Raum ist, desto größer kann die Anzahl der Zuhörenden sein. Mehrere hundert Personen sind denkbar. Besonders geeignet sind Turnhallen, Aulen, Festsäle, Treppenhäuser und Flure und natürlich Kirchen. Die Gruppe der Akteure sollte aus mindestens 8 Personen bestehen. (Ein Angebot vor allem für Schulen!) Leitung: Peter Ausländer (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ KLANGKUNST / INSTALLATIONEN KLANGRÄUME analog - digital Klangräume werden als musikalische Erlebnisräume entworfen. Sie können konzipiert sein als Versuchsanordnungen zu den Grundphänomenen von Schallentstehung (analog), sie können ausgestattet sein mit phantasievollen Geräusch-, Klang- und Tonerzeugern, sie können Installationen enthalten, die effektvolle synthetische Klänge hervorbringen (digital), sie können aufgeteilt sein in Bereiche, die zum Spiel und zur Interaktion auffordern, und Bereiche, in denen man zur Ruhe kommt und verweilt, um zu lauschen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Häusern, in denen es die Möglichkeit gibt, einen Klangraum einzurichten, haben die Möglichkeit, mit unserem Team zusammen einen auf die jeweiligen räumlichen Bedingungen und Sachgegebenheiten bezogenen und den Nutzern entsprechenden Entwurf zu erarbeiten. Auf Wunsch können einige Klangerzeuger und Installationsteile - auch unter Mitwirkung von Jugendlichen - in unseren Werkstätten unter fachkundiger Anleitung gebaut werden. Unser Team hilft bei Bedarf bei der handwerklichen Umsetzung und Ausführung vor Ort. Ergebnisse mit Modellcharakter werden veröffentlicht. Leitung: Peter Ausländer und Team (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ MUSIKWERKSTÄTTEN Bei ausreichender Nachfrage (Gruppen mit mindestens 8 Personen) können zu folgenden Schwerpunkten mehrtägige Workshops eingerichtet werden: 1. Bau elementarer Instrumente und "Erfindung" neuartiger Schallerzeuger
für die pädagogische Praxis Leitung: Tina von Behren-Ausländer, Peter Ausländer (1),
Horst Kortemeyer (2), Sebastian Mayr (3), Peter Ulrich Heuer (4), Rolf
Sudmann (5), Volker Staub (6) (1., 5. und 6. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ NEUE MUSIKPRAXIS NEUE MUSIKPRAXIS: Eine Kombination von Bildungsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler einer Jugendmusikschule bzw. einer Jugendkunstschule und Fortbildung für Lehrende dieser Einrichtung sowie für an einer verstärkten Kooperation interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der kulturellen Jugendarbeit mit den inhaltlichen Schwerpunkten Ensemblepraxis, Improvisation, Neue Musik, Jazz, Rock, Pop, Musik der ausländischen Nachbarn, "Weltmusik", Experimentelles Musiktheater, Tanz, Performance, auch Aufführungs- und Studiopraxis. Anregungen und Hilfen zur Initiierung, Organisation, Leitung oder Betreuung von Neigungsgruppen. Leitung: Peter Ausländer und Team ............................................................ ENSEMBLEPRAXIS "CHOR - ALTERNATIV" - Projektgruppe Erfahrungsaustausch und Darbietung von methodischen Modellen oder beispielhaften Übungssequenzen. Erarbeitung von Konzepten für eine alternative Vokalgruppenarbeit; Entwicklung von experimentellen und improvisatorischen Arbeitsweisen, die ohne Dirigat auskommen. Erarbeitung entsprechender Vokalstücke aus dem Repertoire der Avantgarde oder aus der alten Musik, evtl. Produktion eigener Stücke. Initiator: Gerd Lisken (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ "VERSTIMMT?" Für die Praxis der Vokalarbeit mit Jugendlichen sollen interessante Möglichkeiten gezeigt werden, mit der Stimme - vom Atemgeräusch über das Alltagsgeschwätz bis zum Schrei - musikalisch sinnvoll zu arbeiten. Wie kommt man von Übungen und Experimenten zu Formen der Vokalimprovisation, von Spielereien mit der Stimme zur musikalischen Ideenentwicklung und schließlich zur Erarbeitung kleiner Vokalstücke? Für alle, die noch nie oder schon lange nicht mehr gesungen haben und die - zu Recht oder zu Unrecht - an ihrer Stimmbegabung zweifeln, für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die keine Gesangsausbildung haben oder diese für die Dauer des Seminares vergessen können. Leitung: Peter Ausländer und Team (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ Jahresplan 2004 EXPERIMENTE VISIBLE MUSIC 19. bis 21.03. und 09. bis 11.07. Ästhetische Grundlagen für das künstlerische Gestalten mit Sichtbarem und Hörbarem. "Ohrlicht" - von Analogien und gleichen und vergleichbaren Parametern. Sehen und Hören - Verstehen und Fühlen - Gestalten und Bewirken ... Experimentelle Beispiele dazu mit Bleistift und Papier, Objekt und Licht, Bewegung und Raum, Video und Computer. Leitung: Remco Packbiers und Peter Ausländer Beginn: Fr 17.00 Uhr Ende: So 16.00 Uhr (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ KLANGERFAHRUNG / MUSIKERLEBNIS KLANGDAUERN UND STILLE 19. bis 20.11. (weitere nach Vereinbarung) Erarbeitung, Inszenierung und Aufführung eines Hör-Theaters. Die Erfahrung von Ruhe und Stille ist die Basis, die Übung von Sammlung und Konzentration geht dem voraus. Klangquellen werden im Raum verteilt, Klänge bewegen sich durch den Raum, Klangdauern und Pausen werden im Zusammenhang mit räumlichen Abständen erlebt. Je größer der zur Verfügung stehende Raum ist, desto größer kann die Anzahl der Zuhörenden sein. Besonders geeignet sind Turnhallen, leer stehende Fabrik- oder Bahnhofshallen, Aulen, Festsäle, Treppenhäuser und Flure und natürlich Kirchen. Das Publikum kann aus Passanten bestehen, die den ausgesuchten Raum im Zuge ihrer Alltagsgeschäfte passieren und von der Aktion überrascht und zum Innehalten gebracht werden, es können aber auch bestimmte Zielgruppen - Schüler/innen einer Schule, Angehörige eines Betriebes, Bewohner eines Heimes etc. - sein, für die das Hörtheater bestellt bzw. beauftragt worden ist. Die Gruppe der Akteure sollte aus mindestens 8 Personen bestehen. (Ein Angebot vor allem für Schulen!) Leitung: Peter Ausländer Beginn: Sa 10.00 Uhr Ende: So 16.00 Uhr Kosten: € 55,-- für Jugendliche, in Ausbildung Stehende, derzeit Arbeit Suchende etc., € 65,-- für Erwachsene, € 75,-- bei Erstattung der Kosten durch die Entsendestelle (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) Weitere Kooperationspartner: Schulen, Jugendzentren, Kirchen, Behörden ............................................................ KLANGKONTAKTE - WELTMUSIK 30.04. bis 02.05. Hochbegabte Kinder sind in einer besonders schwierigen Situation, was das Angebot adäquater Spiel- und Lernangebote anbetrifft. Mit dieser 'Problemgruppe' wird der Komponist und Performancekünstler Helmut Bieler-Wendt Formen der Improvisation ausprobieren und über praktische Übungen Möglichkeiten des musikalischen Zusammenspiels entwickeln. Dabei lernen die Kinder Instrumente fremder Kulturen kennen und hand-haben. Sie reflektieren auf diese Weise ihre „"eigene Musik und Kultur" im Wirkungs-zusammenhang mit Akkulturationsprozessen. Anmeldung bitte sehr frühzeitig! Leitung: Helmut Bieler-Wendt, Lise Krämer und Peter Ausländer Teilnahmebedingungen bitte erfragen! Beginn: Fr 15.00 Uhr Ende: So 15.00 Uhr (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung und der Gesellschaft für das Hochbegabte Kind e. V.) ............................................................ VOKALMUSIK - SPRACHE - SPRECHKUNST "MUND-ART" 26. bis 27.06. Wir greifen auf, was sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter "Mund-Art" vorstellen. Keine Idee wird verworfen. Das bringt mit sich, dass sehr unterschiedliche "Mund-Art"-Stücke entstehen werden. Sie werden fein ausgearbeitet und dann präsentiert. Wie? Vielleicht beim nächsten Vlothoer Poetry-Slam. Leitung: Peter Ausländer (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ "VOR LEUTEN KRIEGE ICH KEINEN TON RAUS ..." 01. bis 03.10. Die Wirkungen von Stimmlauten werden in Experimenten und Spielszenen erkundet, kleine Vokalstücke werden ausgearbeitet und für die Bühne inszeniert. Es entstehen Sprechgedichte und Lautmalereien, Textcollagen und Hörspiele. Beiläufig erfahren die Teilnehmenden in Atem- und Stimmübungen, wie man das, was man noch nicht kann, aber können will, lernt und trainiert. Wer will, kann die Gelegenheit nutzen, sich auf eine Beteiligung am zweiten Vlothoer Poetry-Slam vorzubereiten, der am Samstagabend im Jugendhof stattfinden wird. Leitung: Peter Ausländer (In Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ INSTRUMENTALMUSIK INSTRUMENTALE GRUPPENIMPROVISATION 23. bis 25.01. Was bietet der Lehrgang?
(Für die, die kein eigenes Instrument besitzen oder mitbringen wollen, sind ausreichend Leihinstrumente vorhanden.) Leitung: Peter Ausländer und Team (In Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ "... ALLES IM KOPF!" (Termin wird noch bekannt gegeben) In einem dreitägigen Workshop geht es um die Annäherung an Praktiken der Improvisation in der arabischen und in der mittelalterlichen Musik, um freie Improvisation und um Jazzimprovisation. Eine Einstiegsmöglichkeit für Musikerinnen und Musiker, die bislang immer nach Notenvorlagen gesungen oder gespielt haben - für Fortgeschrittene wie für Anfängerinnen und Anfänger. Leitung: Walter Waidosch und Team (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ INSTRUMENTENBAU "Total abgefahren! - Wir bauen ein Theremin" Das Theremin ist eines der ältesten elektronischen Musikinstrumente. Es wurde zu Beginn der 20er Jahre von dem Russen Lew Termen entwickelt. Das Besondere an diesem Instrument ist, dass man es spielt ohne es zu berühren. Man bewegt die Hände in zwei elektromagnetischen Feldern und steuert so Tonhöhe und Lautstärke. Komponisten wie Varèse, Martinu, Fuleihan und andere haben für das Theremin geschrieben. Die Materialkosten zum Bau eines soliden Anfängerinstrumentes betragen ca. 75,- €. Die Bauzeit ist so bemessen, dass neben der elektronischen Konstruktion auch noch die Anfertigung von Antennen und Gehäuse möglich ist. Leitung: Rolf Sudmann (II) Zusätzliche Materialkosten je nach Bauwunsch - bitte erfragen! (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ ÜBERGREIFENDE ANGEBOTE FERIENMUSIKWERKSTATT: 01.08. - 08.08. Ein Lehrgang für 'Einsteiger' und Fortgeschrittene jeder Altersgruppe mit einem umfassenden Angebot:
Leitung: Peter Ausländer und Team Detailliertes Programm mit Teilnahmebedingungen bitte frühzeitig anfordern! (In Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik und Musikerziehung) ............................................................ Arbeitsgemeinschaft Musik - Szene - Spiel OWL e. V. Unsere Arbeitsgemeinschaft sorgt dafür, dass sich möglichst weit herum- spricht, was man bei uns lernen kann. Und wer sich dafür interessiert, darf kommen. So kommen Kinder und Jugendliche zu uns, die etwas über Musik erfahren oder ein musikalisches Handwerk lernen wollen. Und es kommen Erwachsene zu uns, die Musik in ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einbeziehen wollen und die hierfür Anregungen und Hilfen brauchen. Unser Programm beinhaltet Workshops, Seminare und Kurse zu ganz unterschiedlichen Themen und Techniken. Trotzdem gibt es bestimmte Schwerpunktbereiche, auf die wir unsere Angebote verstärkt ausrichten, zum einen, weil sie vermehrt nachgefragt werden, zum andern, weil wir uns in diesen Bereichen besonders gut auskennen. Bewusst sparen wir auch eine ganze Reihe von Themengebieten aus, vor allem solche, für die es genug andere und bessere Anbieter gibt. Von daher spiegelt unser Programm nicht unbedingt das wider, was gerade Mode - und im Überfluss vorhanden - ist, sondern eher das, woran es fehlt, obgleich es interessant und von Nutzen ist und gebraucht wird. Wir beschäftigen uns schwerpunktmäßig
Musikalisches Handwerk wird bei uns in folgenden Bereichen nachgefragt: Singen, vor allem neue und experimentelle - auch außereuropäische Vokal-techniken und Methoden der Vokalimprovisation in Gruppen, aber auch im herkömmlichen Sinne Chorpraxis, Erwerb von Liedgut oder Song-Repertoire und Methoden der Aneignung und Vermittlung; Instrumentalspiel, vor allem Ensemblepraxis, Gruppenimprovisation, neue, auch experimentelle Spieltechniken und Präsentationsformen, Verwendung elektroakustischer Geräte, Verwendung klingender Gegenstände ("Lausch-zeug"), aber auch traditionelle Methoden des Zusammenspiels (Consort, Kammermusik, Orchester, Band), Kurse für Gitarrenspiel (Ensemble und Liedbegleitung) und Kurse für das Spiel auf Percussion-Instrumenten; Tanz, vor allem neue, auch experimentelle Tanzformen und -techniken, aber auch traditionelle Regionaltänze (so genannte Volkstänze) und Tänze aus der internationalen Folklore, historische Tänze (vor allem aus der Renais-sance und dem Barock) und Methoden der Aneignung und Vermittlung. Experimentelles Musiktheater als Möglichkeit für Gruppen, moderne Thea-tertechniken und Trainingsmethoden kennen zu lernen, mit experimentellen Methoden eigene Stücke zu entwickeln, zu inszenieren und aufzuführen und dabei künstlerische Mittel einzusetzen, die neu sind; auch Performance, Aktionskunst und Grenzüberschreitungen wie Visible Music gehören zu diesem Bereich; Instrumentenbau, zum einen im Sinne traditionellen Handwerks (Bau histo-rischer Saiteninstrumente, Gitarrenbau), zum andern im Sinne der Vermitt-lung elementarer Kenntnisse über die Entstehung von Tönen, Klängen und Geräuschen (Herstellung einfachster Schallerzeuger und Instrumente für die Arbeit mit Kindern), aber auch Erfindungen und Konstruktionen neuer und experimenteller Instrumente; der Bau eines Theremin und die Herstellung von Klangskulpturen gehören ebenfalls zu diesem Angebotskomplex; Installationen und Klangerlebnisräume, die zum einen als temporäre Bestandteile größerer Kulturveranstaltungen gefragt sind, die zum anderen als Weiterführung des experimentellen Instrumentenbaus in Verbindung mit digitalen Techniken vor allem für Kindertagesstätten, Schulen, therapeutische Einrichtungen, Begegnungsstätten und Kulturzentren für unbegrenzte Dauer konzipiert werden sollen; Studioarbeit, vor allem Gestaltungstechniken mit digitalen Ton-, Bild- und Videoaufzeichnungen zur Produktion eigener CDs und Musikvideos, aber auch zum Einstieg in die Bereiche Klangdesign und Klangkunst. ............................................................ Veröffentlichungen
Gegen eine Schutzgebühr können alle Veröffentlichungen über die Arbeitsgemeinschaft Musik - Szene - Spiel OWL erworben werden. Die Arbeitsgemeinschaft Musik - Szene - Spiel Ostwestfalen-Lippe e.V. fördert auf Bezirksebene die kulturelle Bildung in den verschiedenen Berei-chen der Jugendarbeit und Jugendhilfe, wie es im Kinder- und Jugendhilfe-gesetz (KJHG) verlangt wird. Sie besteht seit 1948 mit Sitz in Vlotho an der Weser. Ihre Angebote sind einerseits und in erster Linie für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gedacht. Andererseits wird auch die Notwendigkeit gesehen, im Zusammenwirken mit Kindern und Jugendlichen neue gruppenpädagogi-sche Verfahren zu erproben und didaktische Modelle zu entwickeln, die den Erfordernissen unserer Zeit entsprechen und den Bedingungen gerecht wer-den, unter denen heute Jugendbildung stattfindet. Neben der Durchführung von Bildungsveranstaltungen sieht sie eine Aufgabe auch in der Veröffentlichung wichtiger Arbeitsergebnisse. Die AG Musik - Szene - Spiel OWL e.V. erhält Zuschüsse aus Landesmitteln nach dem Landesjugendplan. Sie kooperiert mit Jugendämtern, Kulturämtern, Schulen, Bildungsstätten, Verbänden und kulturellen Einrichtungen in ganz NRW und in benachbarten Bundesländern und ist Mitglied in der Landesvereinigung Kulturelle Jugend-arbeit NRW e.V. (LKJ). Vorstand: Peter Ausländer, Tina von Behren-Ausländer, Prof. Jürgen Ulrich AG Musik - Szene - Spiel OWL e. V. ............................................................ MUSICA CURIOSA ist der Titel eines Programms. In der Verbindung von Ausstellung, Musikdarbietung, Vortrag und Gespräch wird das Publikum eingeführt in die Geschichte der Musik. Es erfährt, welche Art von Musik auf welchen Instrumenten zu welchen Anlässen an welchen Orten gespielt wurde. Ihm wird vorgeführt, wie überhaupt Töne, Klänge und Geräusche entstehen, und verraten, wie die verschiedenen Tonerzeuger in ihrem Inneren funktionieren. Zudem lernt es die Verwandten unserer Instru-mente aus anderen Kulturen kennen. Die Sammlung, die sich in Vlotho befindet, umfasst über 300 Instrumente. Eine beispielhafte Auswahl wird in vielfältigen Duobesetzungen dargeboten. Alle weiteren Instrumente können auf Wunsch angespielt werden. Der Ausstellungsraum bietet bis zu 30 Personen Platz. Öffnungszeiten, Termine für Vorführungen nach Vereinbarung. Bitte anfragen! Kontakt:
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