Ort für Experiment und Wagnis in aktueller Musik
Die PLATTFORM NICHT DOKUMENTIERBARER EREIGNISSE existiert seit 2004.
Zunächst zu Gast im kleinen Büro der „Kunstkontakte“, in der Ritterstrasse, mit
grosser Fensterfront zur Strasse, findet die Reihe seit Mitte 2005 im gemeinsamen
Atelier der Künstler Ulrike Geitel und Ulrich Dürrenfeld, in einem Hofgebäude in Köln-Ehrenfeld, statt.
Eine hervorragende Akkustik und der geschützte Rahmen haben sich als fruchtbarer
Boden für spannende Kolaborationen internationaler Musikerinnen und Musiker erwiesen.
Gäste aus Japan, dem Libanon, den USA, und dem gesamten Europa waren zu Gast,
meist in musikalischer Begegnung mit Musikern aus Köln.
Unter Improvisierenden Musikern und Musikerinnen hat die Plattform inzwischen
einen hervorragenden Ruf, wie die hochklassige Gästeliste zeigt.
Darüber hinaus gibt es immer wieder Präsentationen von Neuer Musik,
zB Wandelweiser Komponisten im Januar 2007, Neuen Chanson wie z.B. von Christina Messner,
Neuen Projekten wie seinerzeit das Mollsche Gesetz oder Sebastian Gramss`Mad Michel im Programm.
Die Kuratierung des Programms betreibt der Musiker und Komponist Carl Ludwig Hübsch in
Einvernehmen mit seinen Gastgebern, dem Künstlerpaar Ulrike Geitel/Ulrich Dürrenfeld, im
Rückgriff auf seine in eigenen Konzertreisen geknüpften internationalen Kontakte.
Sämtliche Eintrittsgelder gehen direkt an die Musiker.
Die Gastgeber Dürrenfeld und Geitel sorgen bei jedem Konzert für das leibliche Wohl der
Gäste und stellen den Konzertraum. Ein eindrucksvolles Bebilderung dieser Reihe findet
sich der Homepage von Ulrich Dürrenfeld, der das Programm mit einer Fotodokumentation begleitet.
http://www.ulrich-duerrenfeld.de/konzert.htm <http://www.ulrich-duerrenfeld.de/konzert.htm>
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Hintergrund:
In einer grösseren Stadt wie Köln braucht eine vitale Musikszene Orte,
an denen Wagnis und Experiment mit Selbstverständlichkeit geschätzt werden.
An den ursprünglich solchen Zwecken gewidmeten Orten beginnen heute der
Verteilungsdruck und das marktwirtschaftliche Denken, Einfluss auf die Inhalte
zu nehmen. Publikumszahlen sind unzuverlässiger als früher, die musikalische
Mode ändert sich schneller, Institutionen haben hohe Selbsterhaltungskosten.
In solch einer Situation besteht die Gefahr, dass auch Musik(er)findungen
mittels leichter vermarktbarer Oberflächengestaltung dem Markt hinterher-entwickelt
werden, statt im ureigensten künstlerischen Ausdruck alternative Modelle zu ermöglichen.
Solch ein Reservoir zu erhalten und zu entwickeln, das in die „arivierteren“ Orte der
Musikpräsentation hineinwirkt, ist Ziel und Inhalt der Plattform Nicht Dokumentierbarer
Ereignisse, ganz im Einklang mit der einstmals den Kölner Ruf prägenden Tradition
solcher Orte (zB Beginner Studio, Rhenania etc)
Zum Beispiel:
Im Frühjahr 2007 spielten Antoine Beuger und Markus Kaiser (Wandelweiser Komponisten, Düsseldorf),
Chris Heenan und Michael Vorfeld (USA/Berlin), Ulrich Phillipp, Benoit Cancoin und Joker Nies (Wiesbaden/ Frankreich/Köln),
Claus van Bebber und Martin Klapper (Kalkar/Tschechei), Tatsuya Nakatani, Peter Jaquemyn,
Frank Gratkowski (USA/ Belgien; Köln), Thomas Lehn und Gino Robair (Köln/USA),sowie Angelika Sheridan,
Georg Wolf, Wolfgang Schliemann und Hans Schneider (Köln/Wiesbaden/Langgöns/ Leverkusen).
Carl Ludwig Hübsch Tel : ++49 221 529 471
Sachsenbergstr.3
51 063 Köln
Home: http://www.clhuebsch.de