Archive for February, 2010

Kompositionswettbewerb Jugendsinfonieorchester (bis 31.1.2011)

Kompositionswettbewerb

Werke für Jugendsinfonieorchester

 

Die Jury setzt sich zusammen aus

Muchtar Al Ghusain Kulturreferent der Stadt Würzburg

Martin Lentz Dirigent, Bremen

Prof. Martin Christoph Redel Komponist, Detmold

Nicolaus Richter Dirigent, Bayreuth

Dr. Charlotte Seither Komponistin, Bonn

Prof. Dr. Christoph Wünsch Komponist, HfM Würzburg

Preise:

1. Preis EUR 4000,- 2. Preis EUR 3000,- 3. Preis EUR 2000,-

Die Werke werden am 5. November 2011 im Rahmen eines

Jugend orchesterfestivals in Würzburg uraufgeführt.

Dort werden das Landesjugendorchester Baden­Württemberg, die

Junge Philharmonie Würzburg und voraussichtlich das Bezirksjugend­

sinfonieorchester Unterfranken die prämierten Werke spielen.

Informationen zum Verband und weitergehende Informationen zum

Wettbewerb fi nden sie auf unserer Homepage unter

www.tkv-wuerzburg.de

Der Würzburger Tonkünstlerverband e.V. wurde 1911 gegründet

und feiert nächstes Jahr sein einhundertjähriges Bestehen.

Bisher haben zeitgenössische Werke im Repertoire der meisten

Jugendsinfonieorchester keinen festen Platz.

Das war uns Anlass, diesen Kompositionswettbewerb für Jugend­

sinfonieorchester auszuschreiben.

Ausschreibung:

Erbeten wird eine Komposition, die den technischen

Möglichkeiten eines Jugendorchesters angemessen ist und

den jungen Musikern neue Erfahrungen, Erkenntnisse und

Anregungen im Orchesterspiel bietet.

Die Werke dürfen eine Dauer von 10 Minuten nicht

überschreiten.

Die Maximalbesetzung ist wie folgt:

2 Flöten

2 Oboen

2 Klarinetten

2 Fagotte

4 Hörner

2 Trompeten

3 Posaunen

Tuba

Harfe

Pauke + 2 Percussion

1. Violine

2. Violine

Viola

Violoncello

Kontrabass

Elektronik/Zuspiel als Stereoversion ist erlaubt.

 

Teilnahmebedingungen:

1. Die Teilnahme steht Komponistinnen und Komponisten jeden

Alters und jeder Nationalität offen.

2. Jeder Teilnehmer kann nur eine Komposition einreichen.

3. Die Aufführungsdauer darf 10 Minuten nicht überschreiten.

Die Komposition darf noch nicht aufgeführt, nicht veröffent­

licht (Tonträger eingeschlossen) oder bereits bei einem anderen

Wettbewerb prämiert worden sein.

4. Der Wettbewerb wird anonymisiert durchgeführt. Die Partitur ist

in sechsfacher Ausfertigung in einem geschlossenen Kuvert mit

einem Kennwort versehen ohne Namensnennung einzureichen.

Ebenfalls ist ein gesondertes (geschlossenes) Kuvert mit dem

gleichen Kennwort beizulegen, das Name, Adresse, Geburts­

datum, Staatsangehörigkeit und künstlerische Vita enthält.

5. Die Preisträgerinnen bzw. Preisträger erklären ihr Einverständ­

nis mit Rundfunk­ und Fernsehaufnahmen und Rundfunk­ und

Fernsehsendungen sowie mit Aufzeichnungen auf Ton­ und

Bildträger (einschließlich Vervielfältigung), die in Zusammen­

hang mit dem Wettbewerb gemacht werden.

6. Die eingereichten Partituren können nicht zurückgesandt

werden.

7. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erkennt die Komponistin

bzw. der Komponist diese Teilnahmebedingungen an.

8. Die Entscheidung der Jury ist bindend. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

 

Die Einsendung der Werke muss bis spätestens 31. Januar 2011

(es gilt das Datum des Poststempels) an nachstehende Adresse

erfolgen:

Tonkünstlerverband Würzburg e.V.

Steffen Zeller

Forsthausstr. 2

97283 Stalldorf

Dieser Wettbewerb wird unterstützt und gefördert durch

das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

den Landesverband Bayerischer Tonkünstler

Jeunesses Musicales Deutschland

die Stadt Würzburg

die Hochschule für Musik Würzburg

Förderung des Jazznachwuchses in Hessen

 

Kuratoren:
Janusz Stefanski (Musiker & Dozent))
Allen Jacobson (Musiker & Dozent)
Wolfram Knauer (Leiter des Jazz-Instituts Darmstadt)
Peter Schneckmann (Veranstalter & Kultur in der Fabrik)

Jazz hat in Hessen – und insbesondere in der Stadt Frankfurt – eine lange Tradition. Wer darüber spricht, denkt sofort an Musiker wie Albert und Emil Mangelsdorff, an das älteste Jazzfestival der Welt und auch an die sommerliche Reihe „Jazz im Palmengarten“. Immer noch können sich die Region und das Land herausragender Jazzmusiker rühmen, die auf den internationalen Bühnen präsent sind. Viele von ihnen gehören allerdings in die Altersgruppe der „50+“.

Es ist leider nicht zu übersehen, dass es gegenüber den „glorreichen Zeiten“, als sich Frankfurt mit gutem Recht als „Hauptstadt des Jazz“ ansehen konnte, deutliche Veränderungen gegeben hat. Oft wird darüber geklagt, dass es gerade für den Nachwuchs der jüngeren Jazzmusiker zu wenig Chancen gibt, gefördert zu werden und Bühnenerfahrungen zu sammeln.

Mit einem kleinen Beitrag will nun der Verein „Kultur in der Fabrik e.V.“ gemeinsam mit der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) und dem Jazz-Institut Darmstadt in dem von ihm betriebenen Kulturzentrum „Die Fabrik“ dafür sorgen, dass sich diese Situation verändert.

Das Motto des Projekts, „jazzlab“, gibt bereits den wichtigsten Hinweis auf den inhaltlichen Ansatz der Idee: Vertreter der „alten Garde“ sollen jeweils mit einer Nachwuchsformation im Proberaum arbeiten und sie auf der Bühne präsentieren. Im Vordergrund steht dabei stets das musikalische Profil des Nachwuchses, auch wenn die “coaches” beim Konzert mal zum eigenen Instrument greifen.

Partner und ein Kleeblatt von Kuratoren

Um dem Projekt von Beginn an gute Startbedingungen zu geben, hat sich der Verein erfolgreich nach Kooperationspartnern und Experten umgesehen. So ist gleich zu Beginn die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt (HfMDk) mit an Bord, vertreten durch den MusikerAllen Jacobson, der auch für das JazzFest der Hochschule verantwortlich zeichnet. Damit ist auch der Studiengang der HfMDK einbezogen. Bekannte Jazzmusiker wie Michael Sagmeister, Annemarie Roelofs, Gerd Putschögl, Christoph Spendel und Vitold Rek und andere mehr unterrichten hier.

Durch die Mitarbeit von Wolfram Knauer, dem Leiter des Jazz-Instituts in Darmstadt, das unter anderem Herausgeber des „Wegweisers Jazz“ ist, stehen dem Projekt umfangreiches Wissen und ein Netz von Kontakten zur Verfügung. Schließlich bringt auch Schlagzeuger Janusz Stefanski, hessischer Jazzpreisträger 2003 und seit 1993 Dozent in der Abteilung Jazz und populäre Musik an der Universität Mainz eine über 40-jährige Bühnenerfahrung mit ein.

Gemeinsam mit ihnen bildet Peter Schneckmann als langjähriger Veranstalter und Vertreter für die „FABRIK“ das Kleeblatt der Kuratoren, die sich als Vermittler zwischen den jungen Musikern und der „alten Garde“ sehen. Von ihm stammt auch die Idee für die Veranstaltungsreihe.

Aufgabe der Kuratoren ist, diejenigen Nachwuchsmusiker auszuwählen, die sich zunächst für eines der vier für 2010 anvisierten Konzerte in der „FABRIK“ bewerben.

Offenheit für alle Stilrichtungen – aber “mehrheitlich hessisch” & “im Schnitt bis 30″ muss es schon sein

Offen ist „jazzlab“ für alle Jazzer, die (im Banddurchschnitt) noch nicht älter als 30 Jahre sind, ihren Lebensmittelpunkt mehrheitlich in Hessen haben und aussagefähiges Material zur Verfügung stellen können. Eine Eingrenzung durch eine bestimmte Stilrichtung des Jazz besteht ausdrücklich nicht. Die genaueren Anforderungen können auf dieser Webseite (siehe rechte Spalte) eingesehen und bei der „FABRIK“ als PDF-Datei abgerufen werden.

Bühnenerfahrung und Medienpräsenz im Zusammenspiel mit hessischer Jazzprominenz zu unterstützen, Professionalität im Umgang mit Veranstaltern wie Medien zu fördern – und nicht zuletzt neue (nicht nur musikalische) Erfahrungen in der Kooperation mit der „alten Garde“ anzubieten, darin bestehen die wichtigsten Ziele von „jazzlab“.

Begonnen wird bereits am 17.2.2010 mit einem Konzert, in dem Janusz Stefanski und Allen Jacobson gemeinsam eine junge Band präsentieren, die sich an der Hochschule für Musik zusammengefunden hat und ihre erste CD präsentieren wird: „The Academic Project (TAP)“.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main.